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Meng, H. (1931). Goethe und Freud. Almanach der Psychoanalyse, 6:50-52.
    

(1931). Almanach der Psychoanalyse, 6:50-52

Goethe und Freud

Heinrich Meng

Am 28. August 1930, am Geburtstag Goethes, ist der Goethepreis der Stadt Frankfurt für das Jahr 1930 an Sigmund Freud verliehen worden Wir verweisen hier auf Heft 5 (Jg. 1930) der Zeitschrift „Die psychoanalytische Bewegung“, in dem der Briefwechsel zwischen dem Kuratorium der Frankfurter Stiftung und Sigmund Freud, der Text der Widmungsurkunde und die am Tage der Preisverleihung im Frankfurter Goethehaus von Anna Freud verlesene Ansprache Sigmund Freuds wiedergegeben sind. In diesem Heft ist auch die Rundfunkrede Alfons Paquets über den Goethepreisträger abgedruckt, ebenso ein großes Essay von Wittels über „Goethe und Freud“ und eine eingehende Studie von Walter Muschg über „Freud als Schriftsteller“ veröffentlicht; ein Aufsatz von Reik im gleichen Heft, „Wir Freud-Schüler“, knüpft ebenfalls an den Goethepreis an. Wir verweisen auch auf das darauffolgende Heft der „Psychoanalytischen Bewegung“ (Jg. 1930, Heft 6), in dem eine Zusammenstellung der Pressestimmen zur Goethepreisverleihung gegeben wird. Hier drucken wir die Schlußausführungen eines Vertrages ab, den Dr. Heinrich Meng (Frankfurt) am 4. Oktober 1930 im Großen Saal des Volksbildungsheims in Frankfurt über den Goethepreisträger gehalten hat.

Wenn das Werk eines Menschen so stark die Aufmerksamkeit der Wissenschaft und des Volkes auf sich zieht, wie das Werk Freuds, so ist das nur möglich, wenn hier ein Anstoß gegeben ist, Verhältnisse von grundlegender Bedeutung zu klären. Freud war zuerst interessiert daran, das krankhafte Seelenleben zu erforschen, entdeckt aber mit naturwissenschaftlichen Methoden und intuitiver Einfühlung eine neue Psychologie des kranken und des gesunden Menschen. Er überschreitet die Grenzen, die ihm als Arzt gesetzt schienen, er schließt von den seelischen Leistungen des Einzelnen auf die seelischen Leistungen menschlicher Gemeinschaften, auf die der Völker. Er taucht tief in das Meer des Unbewußten, in dem alle Menschen mütterlich verwurzelt sind.

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