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Federn, P. (1932). Der neurotische Stil. Almanach der Psychoanalyse, 7:15-26.

(1932). Almanach der Psychoanalyse, 7:15-26

Der neurotische Stil

Paul Federn

Aus dem Kongreßbericht: „I. Internationale Tagung für angewandte Psychopathologie und Psychologie, Wien 5. bis 7. Juni 1930.“ Sonderausgabe von Heft 61 der „Abhandlungen aus der Neurologie, Psychiatrie und ihren Grenzgebieten“. (Mit Genehmigung des Verlags S. Karger, Berlin.)

„Schreiben können“ heißt, seine Gedanken so mitteilen, daß sie der Leser genau und richtig kennen lernt. Damit der Leser sie aber auch richtig verstehe und aufnehme und sie behalten und verarbeiten könne, dazu gehört mehr als die bloße „richtige“ Mitteilung. Daß die Vorbildung des Lesenden genügend sein muß, ist eine Bedingung, die nicht vom Schreibenden abhängt, die aber auch von ihm berücksichtigt werden muß. Es ist schwerer, gemeinverständlich zu schreiben als für Berufsgenossen, und das Schreiben wird um so leichter, je mehr der Beruf zum Fache, zum Spezialfach, zur Spezialrichtung im Fache sich einschränkt. Der Psychoanalytiker aber begegnet täglich der wichtigsten Bedingung, von der die Aufnahme und das Verstehenkönnen abhängen, es ist der affektive Widerstand. Dieser tritt beim Patienten und Leser in gleicher Weise auf. Zu seiner Überwindung ist die bloß richtige Darstellung des Gegenstandes unzureichend; man muß, wenn man seine Mitteilung verstanden, nicht nur kennen gelernt haben will, die Widerstände berücksichtigen. Die genaueste Argumentation kann aber nur gegen Widerstände wirken, die nach Inhalt, Ursache und Herkunft und auch in ihrer vollen Intensität dem Leser bewußt sind.

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