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Wittels, F. (1932). Edelnarzißmus. Almanach der Psychoanalyse, 7:52-74.

(1932). Almanach der Psychoanalyse, 7:52-74

Edelnarzißmus

Fritz Wittels

I) Einstein und Freud

Die Mathematiker haben ihr Haupt unter uns hoch erhoben und es gibt kaum eine aufregendere Lektüre als die Mitteilung ihrer Ergebnisse. Seitdem die Psychologie die Lehre vom „sinnerfüllten Leben“ geworden ist, konnte sie es nicht mehr zugeben, daß der denkende Mensch eine durchaus auf Kausalität eingestellte Maschine sei. Die mathematischen Physiker kommen nach und beweisen mit ihren Zahlen, daß auch das Weltall keineswegs als Maschine erklärt werden kann, in welcher Folgerichtigkeit herrschte. Sie finden eine gewisse Willkür in den Erscheinungen der Strahlung, die sich zwar mit den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit berechnen, jedoch nicht im Sinne Newtons kausal darstellen läßt. Das Universum war nicht immer, es ist vor Millionen und Abermillionen Jahren einmal geschaffen worden. Damit fällt auch die Ewigkeit des Zeitbegriffes. Die Zeit — so unfaßbar das klingen mag — hat einmal angefangen und wird auch nicht immer sein. Das zweite thermodynamische Prinzip macht es — wenigsten für viele leitende Mathematiker wie Sir Arthur Eddington und Sir James Jeans — zur Gewißheit, daß dieses Weltall mit Raum, Zeit und Kausalität einmal aufhören muß zu sein. Dieser Raum des Weltalls, in dem wir leben, ist nicht unendlich, das Weltall hat Grenzen und es ist nicht einmal immer gleich groß, sondern es wächst und wird immer größer.

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