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PEP-Web Tip of the Day

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Ferenczi, S. (1932). Kinderanalysen mit Erwachsenen. Almanach der Psychoanalyse, 7:95-112.

(1932). Almanach der Psychoanalyse, 7:95-112

Kinderanalysen mit Erwachsenen

S. Ferenczi

Festvortrag, gehalten anläßlich des fünfundsiebzigsten Geburtstages von Professor Freud in der „ Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“ am 6. Mai 1931. Erschienen in der Internat. Zeitschrift für Psychoanalyse, Bd. XVII (1931), Heft 2.

Meine Damen und Herren!

Es bedarf einer Erklärung oder Entschuldigung, daß in einer Vereinigung, in deren Mitte so viele Würdige und Würdigere dieses Amtes walten könnten, gerade ich, ein Fremder, zum Redner unserer heutigen Feier erkoren wurde. Die Anciennität allein, die 25 Jahre, die ich an der Seite des Meisters und unter seiner Führung erleben durfte, macht es nicht aus; sitzen doch in Ihren Reihen Kollegen, die ihm noch länger als ich treue Gefolgschaft leisten. Lassen Sie mich also eine andere Begründung konstruieren. Vielleicht wollten Sie diese Gelegenheit dazu benützen, um eine weitverbreitete und von Uneingeweihten und Widerständischen gerne gehörte Lüge aus der Welt zu schaffen. Unzählige Male hört man leichtsinnig hingeworfene Äußerungen über die Unduldsamkeit, die „Orthodoxie“ unseres Lehrers. Er lasse in seinem Kreise keine Kritik seiner Theorien zu. Er dränge alle selbständigen Talente aus diesem Kreise heraus, um tyrannisch seinen wissenschaftlichen Willen durchzusetzen. Einige sprechen von seiner alttestamentarischen Strenge, die sie sogar rassentheoretisch begründen wollen. Nun, es ist eine traurige Wahrheit, daß ihm einige hervorragende Talente und viele Geringerwertige im Laufe der Zeit, nach kurzer oder längerer Gefolgschaft, den Rücken gekehrt haben. Sind sie wirklich rein wissenschaftlichen Motiven gefolgt? Ich meine, ihre wissenschaftliche Unfruchtbarkeit seit der Abkehr spricht nicht zu ihren Gunsten.

Ich

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