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Landauer, K. (1932). Das Menstruationserlebnis des Knaben. Almanach der Psychoanalyse, 7:152-164.

(1932). Almanach der Psychoanalyse, 7:152-164

Das Menstruationserlebnis des Knaben

Karl Landauer

Aus dem im Sommer 1931 erschienenen Sonderheft „Menstruation“ der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“. Das Sonderheft enthält u. a. Beiträge von Karen Horney („Die prämenstruellen Verstimmungen“), Heinrich Meng („Pubertät und Pubertätsaufklärung“), Melitta Schmideberg („Psychoanalytisches zur Menstruation“), Mary Chadwick („Menstruationsangst“), Karl Pipal („Wie es bei Hansi war“), E. Pfeffer (Menstruation und Aufklärung“) usw. — Preis des Sonderheftes Mark 2.—.

I

Nicht nur, wenn man von der Menstruation als Naturvorgang spricht, sondern auch wenn man das Erleben derselben meint, denkt man zunächst wohl ausschließlich an das Subjekt Frau. Und es sind in der Tat außerordentlich zahlreiche und wichtige Erlebnisse, wenn das kleine Mädchen zuerst von all dem Geheimnisvollen erfährt, das es erleben wird, weil es Weib ist, oder gar wenn es unvorbereitet von ihm ereilt wird; wenn Klassenkameradinnen das Unwohlsein haben, das Kind aber vergeblich auf sein Großwerden wartet und tausend Befürchtungen wegen seiner „Minderwertigkeit“ empfindet; wenn das Mysterium des Weibseins, das ersehnte, gefürchtete, es absondert von den „Kindern“, namentlich von den Buben. Und dann: wenn der Vorgang eintritt und Schmerzen bringt und merkwürdige Verstimmungen, denen Spannung, Aufregung, Sehnsucht, Steigerung der seelischen Produktivität vorangehen, oder wenn es trotz seines Namens Unwohlsein kaum bemerkt verläuft. Und später: wenn das eine Mal die Menstruation der in Geschlechtsgemeinschaft lebenden Frau sehnsüchtig erwartet wird als Zeichen, daß das gefürchtete Kind nicht droht, das andere Mal das schreckliche Ereignis der Blutung sich wiederum ereignet und die Hoffnung auf das Kind erneut zunichte macht. Die Vierzig sind überschritten: die Regel verliert ihre Regelmäßigkeit, bleibt lange fort. Droht das Alter? Und schließlich ist die Zeit da: die Frau ist nicht mehr Frau.

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