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Lowtzky, F. (1936). Die Wiederholung bei Kierkegaard. Almanach der Psychoanalyse, 11:175-182.

(1936). Almanach der Psychoanalyse, 11:175-182

Die Wiederholung bei Kierkegaard

F. Lowtzky

Die folgenden Ausführungen bilden die Einleitung des dritten Teiles des 1935 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag erschienenen Buches der Verfasserin „Sören Kierkegaard, das subjektive Erlebnis und die religiöse Offenbarung“, dessen Material aus den Schriften Kierkegaards stammt. Das Buch trägt den Untertitel: Eine psychoanalytische Studie einer Fast-Selbstanalyse.

Die Grundlage von „Furcht und Zittern“ bildet das Problem des göttlichen Paradoxes, der Erlösung durch den Glauben — credo quia absurdum —. Gott versuchte Abraham und sprach zu ihm: „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du heb hast, und gehe hin in das Land Morija; und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir zeigen werde …“ „Abraham sollte den Sohn opfern, den er liebte, das Beste, was er besaß, sein teuerstes Kleinod“, sagt Kierkegaard. Und es war von ihm noch verlangt, daß er es selbst tue. Von diesem Tage an wurde Abraham alt. Aber Abraham glaubte, und glaubte für dieses Leben. Er vollzieht zwei Bewegungen: die Bewegung der Resignation, und gibt Isaak auf; dazu vollzieht er in jedem Augenblick die zweite Bewegung, die des Glaubens, das heißt, er glaubt, daß er, obwohl er Isaak geopfert hat, einen neuen Isaak bekommt „kraft des Absurden“. Niemand kann es verstehen, daß wenn man die Bewegung des Glaubens macht und die ganze Endlichkeit verliert, man sie „voll und ganz“ gewinnt und daß man noch „hier in dieser Welt“ glücklich wird. Kierkegaard kann es nicht fassen, leugnet es aber nicht, im Gegenteil schätzt es und hält es für „das einzig Wunderbare“.

Es ist ein Paradox, dessen sich kein Denken ermächtigen kann.

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