Customer Service | Help | FAQ | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see author affiliation information in an article…

PEP-Web Tip of the Day

To see author affiliation and contact information (as available) in an article, simply click on the Information icon  next to the author’s name in every journal article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Bergler, E. (1936). Das Rätsel der Bewußtheit des Ödipus-Komplexes. Almanach der Psychoanalyse, 11:183-186.

(1936). Almanach der Psychoanalyse, 11:183-186

Das Rätsel der Bewußtheit des Ödipus-Komplexes

Edmund Bergler

Aus dem Buche „Talleyrand. Napoleon, Stendhal, Grabbe. Psychoanalytisch-biographische Essays“. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Wien 1935.

In Stendhals Selbstbiographie — La vie de Henri Brulard —, die Henri Beyle im Jahre 1835 im Alter von 52 Jahren in Rom und Civita Vecchia verfaßte, findet sich eine Schilderung der Beziehung des Knaben zur Mutter:

„Meine Mutter, Henriette Gagnon, war eine reizende Frau, und ich war verliebt in meine Mutter. Ich beeile mich, hinzuzufügen, daß ich sie verlor, als ich sieben Jahre alt war. Als ich sie liebte, mit sechs Jahren vielleicht (1789), hatte ich ganz denselben Charakter wie im Jahre 1828, als ich in Alberte de Rubemprè rasend verliebt war. Meine Art, auf die Jagd nach dem Glück zu gehen, hatte sich im Grunde gar nicht geändert, außer in einem einzigen Punkte. Ich war in dem, was das Körperliche der Liebe ausmacht, in derselben Lage, wie Cäsar, wenn er wieder auf die Welt käme, hinsichtlich des Gebrauchs der Kanonen und der Kleinfeuerwaffen sein würde. Ich hätte es sehr schnell erlernt, und das hätte nichts an meiner Taktik geändert. Ich wollte meine Mutter mit Küssen bedecken, und es sollten keine Kleider da sein. Sie liebte mich glühend und küßte mich oft. Ich gab ihr ihre Liebkosungen mit solchem Feuer zurück, daß sie oft genötigt war wegzugehen. Ich verabscheute meinen Vater, wenn sein Kommen unsere Küsse unterbrach. Ich wollte sie ihr immer auf die Brust geben … Ich meinerseits war so verbrecherisch wie möglich, ich war toll verliebt in ihre Reize.“

Dieser

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2018, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.