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Perelberg, R.J. (2007). Die Freud/Klein-Kontroversen und après-coup. Int. Psychoanalyse, 2:172-203.

(2007). Internationale Psychoanalyse, 2:172-203

Die Freud/Klein-Kontroversen und après-coup Language Translation

Rosine Jozef Perelberg

Einleitung

In dieser Arbeit schlage ich vor, zwischen einer deskriptiven Bedeutung von après-coup und einer dynamischen Bedeutung desselben Begriffes zu unterscheiden. Das entspricht Freuds Unterscheidung zwischen deskriptivem und dynamischem Unbewussten im topographischen Modell des seelischen Apparats. In deskriptivem Sinn bezieht sich après-coup darauf, wie das Konzept vor allem, aber nicht allein, in der französischen Literatur verwendet wird, um im fortschreitenden Verlauf einer psychoanalytischen Sitzung von einem Moment zum anderen retrospektive Sinnzuschreibungen (signification) zu erfassen. Im Folgenden gebe ich einen Überblick über das dynamische après-coup, dem man nach meiner Ansicht im Kern der Freudschen Metapsychologie begegnet. Das dynamische après-coup stellt eine Verbindung her zwischen dem Trauma, der Kastration, dem Wiederholungszwang, der Sexualität und der Zeitlichkeit im Gesamtzusammenhang der Übertragung.

1 Ich habe statt des deutschen Begriffs der Nachträglichkeit den des après-coup gewählt, weil er auf einen intellektuellen Bereich der französischen Debatte verweist, in der der Begriff nicht nur zuerst von Lacan wiederentdeckt wurde, sondern wo er auch mehr im Zentrum steht als in jeder anderen Sprache. Man braucht bloß eine psychoanalytische Zusammenkunft in Frankreich zu besuchen oder eine der wesentlichen französischen psychoanalytischen Zeitschriften zur Hand zu nehmen, um zu erkennen, dass der Begriff dort auf eine Weise zur Fachsprache gehört, wie sie mir in keinem anderen Land begegnet ist.

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