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Abella, A. (2011). Zeitgenössische Kunst und Hanna Segals Überlegungen zur Ästhetik. Int. Psychoanalyse, 6:243-267.

(2011). Internationale Psychoanalyse, 6:243-267

V Interdisziplinäre Studien

Zeitgenössische Kunst und Hanna Segals Überlegungen zur Ästhetik Language Translation

Adela Abella

Translated by:
Aus dem Englischen von Antje Vaihinger

Bei der Betrachtung der Geschichte psychoanalytischer Ideen lässt sich eine bedeutende Veränderung des psychoanalytischen Verständnisses von Kunst und künstlerischem Schaffen beschreiben, ausgehend von Freuds Auffassung, Kunst sei eine Sublimierung sexueller Strebungen auf einem weitgehend objektalen Niveau, bis hin zu späteren Entwicklungen, die die Darstellung des Destruktiven und narzisstischer Konflikte in der Kunst betonen. Segals theoretischer Beitrag war ein Wendepunkt in dieser Entwicklung. In Anlehnung an Klein untersucht sie die Beziehung zwischen der Kunst und depressiven Ängsten sowie der Wiedergutmachung. Dabei gelangt sie zu dem Schluss, dass die künstlerische Tätigkeit als ein Versuch betrachtet werden kann, »das Liebesobjekt außerhalb und innerhalb des Ichs wiederherzustellen und wiederzuerschaffen«, wenn eine erfolgreiche, mit Symbolbildung einhergehende Trauerarbeit stattgefunden hat. Nach Segal werden diese Wiedergutmachungsprozesse durch formale Schönheit vermittelt, die den Sieg der Wiedergutmachung über die Zerstörung repräsentiert. Gleichwohl verlangt die zeitgenössische Kunst, dass wir uns mit dem Auftreten und der Darstellung primitiverer und wenig symbolisierter/sublimierter Prozesse - einschließlich eines oft primitiven, psychotischen oder perversen Agierens - auseinandersetzen. In diesem Beitrag geht es einerseits um Kontinuität und Unterschiede in Freuds und Segals Ideen und andererseits um die alternativen Überlegungen der Autorin zur Suche nach der Wahrheit und einem neuen Denken in der zeitgenössischen Kunst.

Antje Vaihinger

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