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Heenen-Wolff, S. (2013). Vorwort. Int. Psychoanalyse, 8:7-9.

(2013). Internationale Psychoanalyse, 8:7-9

Vorwort

Susann Heenen-Wolff

Viele wichtige Texte der 1913 gegründeten Internationalen Zeitschrift für ärztliche Psychoanalyse (einige Jahre später zugunsten der Laienanalyse umbenannt in Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse) sind ab 1920 ins Englische übertragen worden und haben so das Erscheinen des International Journal of Psychoanalysis ermöglicht; dies hat dazu beigetragen, die Psychoanalyse wirkungsvoll über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt zu machen.

Mit Internationale Psychoanalyse - Ausgewählte Beiträge aus dem International Journal of Psychoanalysis und den Annalen in anderen Ländern (auf Französisch, Türkisch, Portugiesisch, Griechisch, Italienisch) ist es heute umgekehrt. Die Übersetzungen von Texten aus verschiedenen analytischen Kulturen in nationalsprachliche Ausgaben ermöglichen eine wichtige Konfrontation der Leserschaft mit einer zunehmenden »Babylonisierung« der Psychoanalyse. In der Tat hat die Vielsprachigkeit psychoanalytischer Theorie und Praxis in einem solchen Umfang zugenommen, dass man sich kritisch fragen muss, ob heute überhaupt noch von der Psychoanalyse gesprochen werden kann. Wie viel hat ein Post-Kleinianer mit den Vertretern der amerikanischen »relationalen Psychoanalyse« gemeinsam? Ist die kürzlich in China implantierte Psychoanalyse als solche noch zu erkennen? Haben Vertreter der Triebtheorie mit denen des Intersubjektivismus oder den Anhängern der Theorien vom »attachment« noch einen gemeinsamen Blick auf die Subjektwerdung?

Und auch: Ist die immer feinere Verästelung der psychoanalytischen Theorie Ausdruck der immerwährenden Dynamik und klinischen »Intelligenz« oder verschleiert sie letztlich einen Stillstand? Wenn ja - bedeutete solcher Stillstand, dass die Psychoanalyse am Ende ist oder aber im besten Sinne als vollendet betrachtet werden kann?

Die Ausgewählten Beiträge vermitteln uns jedenfalls ein besseres Verständnis davon, dass und wie andere psychoanalytische Denkweisen und Praktiken »funktionieren«.

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