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Birksted-Breen, D. (2013). Sich Zeit nehmen: Das Tempo der Psychoanalyse. Int. Psychoanalyse, 8:25-47.

(2013). Internationale Psychoanalyse, 8:25-47

I: Psychoanalytische Theorie und Technik

Sich Zeit nehmen: Das Tempo der Psychoanalyse Language Translation

Dana Birksted-Breen, Ph.D.

In diesem Beitrag vertritt die Autorin die Auffassung, dass der »Hier-und Jetzt«-Ansatz, um Psychoanalyse zu sein, theoretisch und behandlungstechnisch fest in einer Praxis begründet sein muss, die den Begriff der Rêverie oder seine Entsprechungen einschließt. In einer früheren Arbeit hatte die Autorin dargelegt, dass die Theorie des Analytikers als das unverzichtbare »Dritte« in der analytischen Zwei-Personen-Situation fungiert. Hier schlägt sie vor, dass die Theorien über Zeitlichkeit und die Haltung von »gleichschwebender Aufmerksamkeit« beziehungsweise deren theoretische Weiterentwicklung, die »Rêverie«, auf ganz spezifische Weise die entscheidenden Aspekte jener Theorie sind. Sie bezeichnet diese Aspekte mit dem Begriff einer »Theorie in der Praxis«, da sie mehr als ein behandlungstechnischer Ansatz oder eine Theorie der Praxis sind, sondern unmittelbar die Internalisierung des gesamten psychoanalytischen Theoriekorpus durch einen bestimmten Analytiker widerspiegeln. Dies hält sie für einen essenziellen Bestandteil jeder wirklichen Analyse und beschäftigt sich daran anschließend mit Situationen, in denen der Analytiker besonders anfällig dafür ist, diesen Zeitaspekt aufzugeben, was häufig bei Analysen vorkommt, in denen bei den Patienten kein symbolisches Denken vorhanden ist. Bei solchen Patienten bieten die Rêverie und die durch sie in der Phantasie des Analytikers erzeugten visuellen Bilder vielleicht die einzige Hoffnung auf einen Ort des Zusammentreffens zwischen dem Konkreten und dem Symbolischen und die Möglichkeit der Vermeidung eines Stillstands. Sackgassen einer Behandlung wurzeln ihrer Auffassung nach im Fehlen von Rêverie als einem dritten und zeitlichen Element, was unvermeidlich zu konkretem Denken aufseiten des Patienten wie des Analytikers und damit zu einer stagnierenden Situation führen kann.

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