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Bonaminio, V. (2014). Winnicott als Kliniker: ein Revolutionär. Int. Psychoanalyse, 9:115-129.

(2014). Internationale Psychoanalyse, 9:115-129

II: Psychoanalytische Theorie und Technik

Winnicott als Kliniker: ein Revolutionär Language Translation

Vincenzo Bonaminio

»Ich kann natürlich nicht davon ausgehen, dass andere verfolgt haben, wie meine Vorstellungen sich entwickelt haben, aber ich möchte doch gern darauf hinweisen, dass es hierbei eine gewisse Reihenfolge gab, die sich aus der Thematik meiner Veröffentlichungen ableiten lässt.«

D. W. Winnicott, 1969 [2010], S. 101

Winnicotts Denken entfaltete sich im Verlauf seiner Karriere in bemerkenswerter innerer Geschlossenheit, wie sich in seinem umfangreichen Werk zeigt. In dieser Arbeit möchte ich mich ausschließlich auf den »Kliniker Winnicott« beziehen, wie ich ihn genannt habe. Darunter verstehe ich diejenigen Aspekte oder Bereiche in Winnicotts Denken, die es uns erlauben, seine speziell klinischen Beiträge zu betrachten, die normalerweise - anders als seine umfangreichen Beiträge zur psychoanalytischen Entwicklungstheorie (Abram, 1996) oder seine monumentale und so einflussreiche Theorie des Übergangsraums - nicht beachtet oder ausreichend wertgeschätzt werden.

Ich bin überzeugt, dass Winnicott, anders als es in der Literatur häufig dargestellt wird, seine Theorie der kindlichen Entwicklung im Zusammenspiel mit der Umwelt sowie seine wichtigen Beiträge zum Thema der Geburt des Selbst und zur Entstehung des Übergangsbereichs grundsätzlich auf der Grundlage seines klinischen Denkens und Arbeitens entwickelte. Das Konzept des Übergangsraums ist nicht nur revolutionär, weil es den Horizont der klinischen Psychoanalyse erweitert, sondern auch, weil Winnicott es »erfand«, um Objekte lokalisieren zu können, die in der Theorie seiner Zeit nicht existierten, weil es keinen Rahmen gab, in dem man sie einordnen oder sehen konnte.

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