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Jiménez, J.P. (2018). Unbewusste Fantasie (oder Phantasie) als klinisches Konzept. Int. Psychoanalyse, 13:167-186.
    

(2018). Internationale Psychoanalyse, 13:167-186

Unbewusste Fantasie (oder Phantasie) als klinisches Konzept Language Translation

Juan Pablo Jiménez

Eine klinische Phänomenologie des Konzepts »unbewusste Fantasie« beschreibt diese unter einem »bottom-up«-Blickwinkel, das heißt ausgehend von der unmittelbaren Erfahrung des in der Sitzung arbeitenden Analytikers. Vorgestellt werden Artikel mehrerer psychoanalytischer Autoren unterschiedlicher theoretischer Provenienz, die Licht auf den Prozess werfen, in dem das Konzept der unbewussten Phantasie im Denken des in der Sitzung mit einem Patienten arbeitenden Analytikers Gestalt annimmt. Beschrieben wird eine klinische Phänomenologie, die drei Schritte umfasst, welche jeweils anhand von klinischem Material illustriert werden. Aktuell bleiben Kontroversen über das Konzept der unbewussten Fantasie nach wie vor in der Beantwortung der Frage gefangen, ob und in welcher Weise unbewusste Fantasien wirklich unbewusst sind. Die Strategie einer bottom-up-Beschreibung des Prozesses, in dem der Analytiker die Idee entwickelt, dass ein in der Beziehung auftauchendes Phänomen als eine »unbewusste Fantasie« des Patienten definiert werden kann, erlaubt es uns, die Frage nach der Existenz unbewusster Fantasien zu umgehen. Denn um den Prozess der Elaboration zu beschreiben, der eine Fantasie am Ende als Fantasie formuliert, müssen wir eine solche vorgängige Existenz weder bestätigen noch widerlegen.

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