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Breuer, J. (1885). Beobachtung I. Frl. Anna O … (Breuer). Gesammelte Werke: Texte aus den Jahren 1885 bis 1938, 221-243.
   

Breuer, J. (1885). [GWS221a1]Beobachtung I. Frl. Anna O … (Breuer). Gesammelte Werke: Texte aus den Jahren 1885 bis 1938, 221-243

[GWS221a1]Beobachtung I. Frl. Anna O … (Breuer) Book Information Previous Up Next Language Translation

J. Breuer

[GWS221a2]Frl. Anna O …, zur Zeit der Erkrankung (1880) einundzwanzig Jahre alt, erscheint als neuropathisch mäßig stark belastet durch einige in der großen Familie vorgekommene Psychosen; die Eltern sind nervös gesund. Sie selbst früher stets gesund, ohne irgendein Nervosum während der Entwicklungsperiode; von bedeutender Intelligenz, erstaunlich scharfsinniger Kombination und scharfsichtiger Intuition; ein kräftiger Intellekt, der auch solide geistige Nahrung verdaut hätte und sie brauchte, nach Verlassen der Schule aber nicht erhielt. Reiche poetische und phantastische Begabung, kontrolliert durch sehr scharfen und kritischen Verstand. Dieser letztere machte sie auch völlig unsuggestibel; nur Argumente, nie Behauptungen hatten Einfluß auf sie. Ihr Wille war energisch, zäh und ausdauernd; manchmal zum Eigensinn gesteigert, der sein Ziel nur aus Güte, um anderer willen, aufgab.

[GWS221a3]Zu den wesentlichsten Zügen des Charakters gehörte mitleidige Güte; die Pflege und Besorgung einiger Armen und Kranken leistete ihr selbst in ihrer Krankheit ausgezeichnete Dienste, da sie dadurch einen starken Trieb befriedigen konnte. - Ihre Stimmungen hatten immer eine leichte Tendenz zum Übermaße, der Lustigkeit und der Trauer; daher auch einige Launenhaftigkeit.

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