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Putnam, J.J. (1912). Ueber die Bedeutung philosophischer Anschauungen und Ausbildung für die weitere Entwicklung der psychoanalytischen Bewegung. Imago, 1(2):101-118.

(1912). Imago, 1(2):101-118

Ueber die Bedeutung philosophischer Anschauungen und Ausbildung für die weitere Entwicklung der psychoanalytischen Bewegung

James J. Putnam, M.D.

Geehrte Kollegen! Meine Ausführungen sollen nur als ein Versuch gelten, Ihre Aufmerksamkeit auf gewisse allgemeine Weltanschauungen zu lenken, die zwar keineswegs neu, aber in der letzten Zeit relativ vernachlässigt worden sind, während sie meines Erachtens von ungemeiner Wichtigkeit für unsere Sache zu sein scheinen.

Die tiefgehenden Beobachtungen, welche von Sigmund Freud und seinen Anhängern gemacht worden sind, haben unsere Kenntnis vom menschlichen Erfahrungsleben so sehr bereichert, daß es als ein unverzeihbarer Fehler anzusehen wäre, wenn irgend ein künftiger Forscher sie unbeachtet lassen wollte. Was mich selbst betrifft, so erkenne ich gerne an, daß, je länger ich mich mit dieser Behandlungsmethode ernsthaft beschäftige, ich desto zuverlässiger die klinischen Angaben meiner besser ausgerüsteten Kollegen zu bestätigen vermag. Jedesmal, wenn ich glaubte, bei dieser oder jener Krankenbehandlung eine Ausnahme von der Regel gefunden zu haben, hat mich ein noch tieferes Eindringen von meinem Irrtum überzeugt.

Im Folgenden soll also keinerlei Bemerkung als in irgend welcher Beziehung unfreundliche Kritik, weder gegen die psychoanalytische Methode, noch gegen die daraus entsprungenen Lehren, angesehen werden. Zu einer solchen Kritik habe ich weder Berechtigung noch Neigung.

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