Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use Pocket to save bookmarks to PEP-Web articles…

PEP-Web Tip of the Day

Pocket (formerly “Read-it-later”) is an excellent third-party plugin to browsers for saving bookmarks to PEP-Web pages, and categorizing them with tags.

To save a bookmark to a PEP-Web Article:

  • Use the plugin to “Save to Pocket”
  • The article referential information is stored in Pocket, but not the content. Basically, it is a Bookmark only system.
  • You can add tags to categorize the bookmark to the article or book section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Kaplan, L. (1912). Zur Psychologie des Tragischen. Imago, 1(2):132-157.

(1912). Imago, 1(2):132-157

Zur Psychologie des Tragischen

Leo Kaplan

Einleitende Bemerkungen. — »Der gefesselte Prometheus«. — »Tannhäuser und der »erotische Dualismus«. — Agamemnon und Baumeister Solneß. — Schlußbetrachtungen.

Einleitende Bemerkungen

Die Tragödie birgt in sich einen merkwürdigen Widerspruch. Denn »wir weiden uns an schmerzlichen Kämpfen, an Kämpfen, die nicht zum Siege, sondern zum Untergang des Helden zum Untergang gerade der Person, die vielleicht unsere stärksten führen, Sympathien gewann. Fast gewinnt es den Anschein, als sei unsere Befriedigung um so größer, je trauriger die Vorgänge auf der Bühne Wie kommt es nun, daß die Wahrnehmung der tragischen Situation auf der Bühne für uns mit Lustgefühlen verbunden sein kann? Die Aufdeckung des psychischen Mechanismus, der dem geschilderten Widerspruch zu Grunde liegt, ist das Ziel der vorliegenden Untersuchung.

Vorher noch einige Bemerkungen. Die Psychoanalyse hat auf den mannigfachsten Gebieten menschlicher Seelentätigkeit den Kampf zwischen Wunsch und Wirklichkeit, die Schicksale dieses Kampfes und seine Folgen aufgedeckt, und es erwies sich, daß es immer »unsere Unzufriedenheit mit dieser Welt ist, die uns zwingt, uns in einer anderen, zweiten Welt zu ergehen«〉. Jeder Wunsch hat die Tendenz, sich vollkommen zu realisieren. Unseren Wünschen stehen aber nicht nur äußere Hindernisse im Wege, sondern häufig genug auch innerliche Hemmungen religiöser oder ethischer Natur, machmal geraten sie auch mit dem Selbsterhaltungsinstinkt in Konflickt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.