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Sachs, H. (1912). DIE ANDERE SEITE, ein phantastischer Roman mit 52 Zeichnungen von Alfred Kubin, München 1909, bei Georg Müller.. Imago, 1(2):197-204.

(1912). Imago, 1(2):197-204

BÜCHER

DIE ANDERE SEITE, ein phantastischer Roman mit 52 Zeichnungen von Alfred Kubin, München 1909, bei Georg Müller.

Review by:
Hanns Sachs

Die Identität des Kunstwerkes mit dem Traum haben die großen Erfasser und Durchschauer der Menschenseele längst intuitiv erkannt und nach ihrer Art bald in klaren Worten, bald durch vieldeutige Sinnbilder ausgesprochen. Die Psychoanalyse versucht es, diesen Satz wissenschaftlich zu begründen, d. h., ihn aus einem Vorrecht des Genies zu einem Gemeingut aller Denkenden zu machen. Sie darf nicht darauf hoffen, wie jene die Wahrheit im Sturm zu erobern; nur mit langsamem, schrittweisem Vorrücken, in einem mit Zähigkeit und Mißtrauen geführten Kampfe kann sie sich ihrem Ziele nähern.

Phantasien entstehen unter den verschiedensten inneren und äußeren Bedingungen, von denen ihre verschiedenen Formen — Traum, Tagtraum, künstlerische Vision und krankhafter Wahn — abhängen. Bleibt in diesem Wechsel eine bestimmte Gruppe konstant, so muß diese die Ursache typischer Züge werden, die allen Phantasien gemeinsam sind. Nach unseren Erfahrungen dürfen wir annehmen, daß es wirklich eine solche Gruppe gibt, die nie fehlen darf, weil nur durch ihre Hilfe die Phantasietätigkeit — wir nennen sie: Einstellung des psychischen Apparates auf Lustgewinnung im Wege der Regression — ermöglicht wird. Das Zurückstreben zur frühesten Lust, die nicht Verbot noch Sünde kannte, ist stets als Triebfeder wirksam, welche sonstigen Anlässe auch mittätig gewesen sein mögen.

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