Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use Pocket to save bookmarks to PEP-Web articles…

PEP-Web Tip of the Day

Pocket (formerly “Read-it-later”) is an excellent third-party plugin to browsers for saving bookmarks to PEP-Web pages, and categorizing them with tags.

To save a bookmark to a PEP-Web Article:

  • Use the plugin to “Save to Pocket”
  • The article referential information is stored in Pocket, but not the content. Basically, it is a Bookmark only system.
  • You can add tags to categorize the bookmark to the article or book section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Jones, E. (1912). Die Bedeutung des Salzes in Sitte und Brauch der Völker. Imago, 1(4):361-385.

(1912). Imago, 1(4):361-385

Die Bedeutung des Salzes in Sitte und Brauch der Völker

Ernest Jones

〈Mitte September 1911〉

Im Verlaufe einiger höchst anregender Bemerkungen über den Aberglauben schreibt Freud: »Ich nehme nun an, daß diese bewußte Unkenntnis und unbewußte Kenntnis von der Natur der psychischen Zufälligkeiten eine der psychischen Wurzeln des Aberglaubens ist.« Er stellt den allgemeinen Grundsatz auf, daß die unrichtige Bedeutung, die von den Abergläubischen zufälligen äußeren Ereignissen beigelegt wird, sich aus der assoziativen Verbindung erklärt, die zwischen diesen Ereignissen und wichtigen Gedanken und Trieben im Unbewußten des betreffenden Menschen besteht, daß sie eine Projektion der Bedeutung darstellt, die in Wirklichkeit den unbewußten Gedanken zukommt; das Gefühl der Bedeutsamkeit ist also vollständig gerechtfertigt, aber es wurde in eine falsche Verknüpfung gebracht. Der Zweck der vorliegenden Abhandlung ist, im Lichte dieser Hypothesen einen der bekanntesten und verbreitetsten Aberglauben zu prüfen, daß es nämlich Unglück bringe, Salz auf dem Tisch zu verschütten.

Dabei werde ich mich bemühen, nur die induktive Methode anzuwenden, d. h. Hypothesen nur aufzustellen, wenn sie als berechtigte Schlusse aus vorher festgestellten Tatsachen erscheinen, und sie dann daraufhin zu prüfen, ob sie imstande sind, den gesamten Umfang des zugänglichen Materials zu erklären.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.