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Hárnik, J. (1912). Psychoanalytisches aus und über Goethes »Wahlverwandtschaften«. Imago, 1(5):507-518.

(1912). Imago, 1(5):507-518

Psychoanalytisches aus und über Goethes »Wahlverwandtschaften«

J. Hárnik

I

Das Problem der Objektwahl

Goethes großzügiger Roman: »Die Wahlverwandschaften« behandelt bekanntlich die Liebesgeschichte eines jungen Mädchens 〈Ottilie〉 und eines schon reiferen Mannes 〈Eduard〉. Ein den Analytikern wohlbekanntes Verhältnis, wobei namentlich der psychische Entwicklungsweg von Interesse ist, auf dem das junge Mädchen zu ihrer Liebe gelangt.

Es verlohnt sich gewiß, dem Leser die psychoanalytische Auffassung dieses Prozesses in Freuds klassischer Darstellung in Erinnerung zu bringen.

»Die Objektwahl wird zunächst in der Vorstellung vollzogen und das Geschlechtsleben der eben reifenden lugend hat kaum einen anderen Spielraum, als sich in Phantasien, d. h. in nicht zur Ausführung bestimmten Vorstellungen zu ergehen. In diesen Phantasien treten bei allen Menschen die infantilen Neigungen …., wieder auf und unter ihnen in gesetzmäßiger Häufigkeit und an erster Stelle die meist bereits durch die Geschlechtsanziehung differenzierte Sexualregung des Kindes für die Eltern, des Sohnes für die Mutter und der Tochter für den Vater. Gleichzeitig mit der Überwindung und Verwerfung dieser deutlich inzestuösen Phantasien wird eine der bedeutsamsten, aber auch schmerzhaftesten, psychischen Leistungen der Pubertätszeit vollzogen: die Ablösung von der Autorität der Eltern«.

Aber »auch wer die inzestuöse Fixierung seiner Libido glücklich vermieden hat, ist dem Einfluß derselben nicht völlig entzogen.

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