Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of Freud SE or GW…

PEP-Web Tip of the Day

When you hover your mouse over a paragraph of the Standard Edition (SE) long enough, the corresponding text from Gesammelte Werke slides from the bottom of the PEP-Web window, and vice versa.

If the slide up window bothers you, you can turn it off by checking the box “Turn off Translations” in the slide-up.  But if you’ve turned it off, how do you turn it back on?  The option to turn off the translations only is effective for the current session (it uses a stored cookie in your browser).  So the easiest way to turn it back on again is to close your browser (all open windows), and reopen it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

v. Hug-Hellmuth, H. (1913). I. Über erste Kindheitserinnerungen. Imago, 2(1):78-89.

(1913). Imago, 2(1):78-89

Vom wahren Wesen der Kinderseele

I. Über erste Kindheitserinnerungen

H. v. Hug-Hellmuth

Es ist eine eigentümliche Tatsache, daß der Erwachsene, rückschauend in seine Jugendzeit, meist schon im siebenten Lebensjahr auf das große »schwarze Loch in seinen Erinnerungen« stößt, wie Otto Ernst die Gedächtnislücken des kleinen AsmusSemper nennt. Hinter diesem dunklen Nichts leuchten dann noch wenige helle Gebilde mit scharf umrissenen Konturen aus dem nebelhaften Chaos des frühesten Kinderdaseins. Es sind Erinnerungsbrocken von seltsamer Klarheit, aber weil dem Erwachsenen jeder Zusammenhang derselben mit dem übrigen Geschehen entschwunden ist, so weiß er mit ihnen nichts anzufangen. Ja, er verlegt sie, in dem dunklen Bewußtsein, daß sie für ihn einst eine große Bedeutung gehabt haben, in spätere Jahre, obwohl sie ihm dort nicht am rechten Platze scheinen; aber diese bewußten und unbewußten Erinnerungstäuschungen sind nicht imstande, jenen Resten infantilen Geistes- und Gemütslebens etwas von ihrer fast visionären Klarheit zu rauben. Neben diesen »poetischen Naturen, bei denen die Erinnerungen der Kindheit bis ins höchste Alter lebendig bleiben und zuletzt die jüngeren Eindrücke ganz und gar verdrängen«, sind andere — und es ist vielleicht die Mehrzahl — die wenige oder gar keine Erinnerungen an die Frühzeit ihrer Seele bewahrt haben. Und es gibt Forscher, »die es mit Freude begrüßen, in der Zeit, da die Auffrischung frühester Jugenderinnerungen Mode geworden, einmal einem zu begegnen, der gesteht, nichts zu erinnern«.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.