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Ferenczi, S. (1913). Aus der »Psychologie« von Hermann Lotze. Imago, 2(2):238-241.

(1913). Imago, 2(2):238-241

Aus der »Psychologie« von Hermann Lotze

S. Ferenczi

In den Werken des mit Recht berühmten und populären deutsehen Denkers und Universitätslehrers Hermann Lotze fand ich einige Sätze, die — obzwar rein spekulativ entstanden — eine so weitgehende Übereinstimmung mit den auf empirischem Wege gewonnenen psychologischen Erkenntnissen der rsychoanalytik aufweisen, daß wir ihren Autor als einen der Vorahner der Ideen Freuds betrachten dürfen. Eine solche Kongruenz der Resultate intuitiven Denkens und Dichtens mit den Ergebnissen der praktischen Erfahrung ist nicht nur vom geschichtlichen Standpunkt interessant, sondern sie kann auch als ein Argument für die Stichhältigkeit jener Erkenntnisinhalte selbst in Betracht kommen.

In der »Psychopathologie des Alltagslebens« erklärt bekanntlich Freud das Vergessen als ein Unbewußtwerden von Vorstellungen, begründet durch Unlustmotive. In seinen »Grundzügen der Psychologie« 〈VII. Aufl. Leipzig, S. Hirzel〉 sagt Lotze über dieses Thema u. a. folgendes:

§ 15. »…. die Erinnerungsbilder früherer Eindrücke 〈sind〉 nicht immer im Bewußtsein vorhanden, sondern treten nur zeitweilig in demselben wieder auf, dann aber so, daß kein äußerer Reiz nötig war, um sie von neuem zu erzeugen.

Hieraus schließen wir, daß sie in der Zwischenzeit für uns nicht ganz verloren gewesen sind, sondern sich in irgendwelche ‚unbewußte‘ Zustände verwandelt haben, die wir natürlich nicht beschreiben können, und für die wir den an sich widersprechenden aber beguemen Namen ‚unbewußte Vorstellungen, brauchen …«

§ 16.

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