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Sachs, H. (1913). Die Motivgestaltung bei Schnitzler. Imago, 2(3):302-318.

(1913). Imago, 2(3):302-318

Die Motivgestaltung bei Schnitzler

Hanns Sachs

Die folgenden Ausführungen erheben nicht den Anspruch als Beitrag zur Künstlerpsychologie zu gelten. Ich habe es mir — von einer Ausnahme abgesehen — nicht gestattet, von den Resultaten der Psychoanalyse Gebrauch zu machen und mich darauf beschränkt, ihre Anschauungsweise anzuwenden. Durch diese Methode läßt sich zwar kein neues Verständnis des künstlerischen Schaffens gewinnen, aber vielleicht eine wichtige Vorarbeit dafür leisten; es soll damit der Beweis erbradn werden, daß im Schöpfungsakte des Künstlers, wie sonst im Seelenleben, alles, das Kleinste wie das Größte, dem Gesetze der Determination unterworfen ist.

Eine Abzweigung vom »Weg ins Freie«

Es ist dem Dichter nicht möglich, den Kreis zu durchbrechen, den seine Pläne und Entwürfe um ihn gezogen haben. Wonach er auch greifen mag, in seiner Hand verwandelt es sich wieder in eines seiner Grundmotive; ihm ergeht es wie jenem Tankred im »Befreiten Jerusalem«, der die Geliebte verwundet, wenn er einen Ast vom Baume schlägt, weil es sein Schicksal ist, ihr überall und in allen Dingen zu begegnen. Wie vergeblich das Bemühen bleibt, über seinen Schatten zu springen, läßt sich an dem großen Roman Schnitzlers »Der Weg ins Freie« gut erweisen. Es ist kaum anzunehmen, daß er die bewußte Absicht hatte, in den beiden Literaten des Buches, Bermann und Nürnberger, sein eigenes künstlerisches Porträt zu zeichnen, durch ihre Pläne und Werke sein eigenes Programm für die Zukunft mitzuteilen.

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