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Jones, E. (1913). Andrea del Sartos Kunst und der Einfluß seiner Gattin. Imago, 2(5):468-480.

(1913). Imago, 2(5):468-480

Andrea del Sartos Kunst und der Einfluß seiner Gattin

Ernest Jones

Für viele Generationen von Kunstforschern war es unerklärt lieh, warum Andrea del Sarto trotz seiner verblüffenden Gaben auf allen Gebieten der Malerei doch kein Künstler ersten Ranges wurde. Je sorgfältiger man seine Arbeiten im Detail analysiert, um so größer wird aas Erstaunen bei dem Beschauer, vor allem bei dem Kenner. Seine Zeichenkunst ist unübertroffen in ihrer Fehlerlosigkeit und spottet jeder Kritik; er war der beste Kolorist seiner Zeit und wurde in diesem Punkte nur von einigen Mitgliedern der venezianischen Schule übertroffen; er war ein vollendeter Meister des Clair-obscur, seine Kompositionen waren von nahezu vollkommener Harmonie, seine Fresken zeigen uns noch heute das Höchste, was auf diesem Gebiete erreicht werden konnte, und seine technische Geschicklichkeit wendete er mit einem Zartgefühl an, mit einer Sicherheit des Urteils und einem Geschmack, die über jeden Vorwurf erhaben sind. Es ist daher nicht zu verwundern, daß er selbst von einer kritischen Generation den Titel »il pittore senza errori« erhielt. Abgesehen von diesen Fähigkeiten müssen wir noch bedenken, daß er in Florenz lebte, zugleich mit Raphael und Michelangelo, zu einer Zeit, da die Kunst der Renaissance ihren Höhepunkt erreichte, bevor noch eines der bald darauf eintretenden schweren Verfallszeichen vorhanden war, zu einer Zeit, in der die Luft selbst von Inspiration erzitterte.

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