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Lorenz, E.F. (1913). I. Die Kindheitserinnerungen des Baron de la Motte Fouqué. Imago, 2(5):513-519.

(1913). Imago, 2(5):513-519

Vom wahren Wesen der KInderseele

I. Die Kindheitserinnerungen des Baron de la Motte Fouqué

Emil Franz Lorenz

Es ist ein fast verschollenes Buch, dem ich die nachfolgenden Erinnerungen des Dichters der »Undine« entnehme, seine »von ihm selbst erzählte« »Lebensgeschichte« erschien im Jahre 1840, drei Jahre vor seinem Tod, zu einer Zeit, in der sein Ruhm bereits lange verblaßt war und der auch er, der späte Sproß des sagenhaften Normannenführers Folko, fremd gegenüberstand. Es liegt uns ganz fern, mit dem Dichter oder mit seinen Zeitgenossen darüber rechten zu wollen, wer die Schuld an diesem Mißverstehen trug, es beschäftigen uns hier nur die darin enthaltenen Kindheitserinnerungen und wir haben allen Grund, dem Dichter dafür dankbar zu sein, daß er uns darin eine Reihe von Erlebnissen aufbewahrt hat, die für die Kenntnis der Kinderseele von großem Interesse sind.

Fouque, Enkel eines Generals Friedrichs des Großen und Patenkind des Königs, verbradite seine Kinderjahre in Brandenburg, später in Sacro (Sacrow) und Lentzke. Nach Brandenburg führen auch seine ersten Erinnerungen: »Ein halberwachsener Vetter, auf dem Brandenburger Ritterkollegium erzogen und dem Knaben besonders lieb, hatte auch einstmal in den Ferien dort Unterkommen gefunden und neckte den kleinen Fritz mit allerhand Spässen. Fritz, um des ihn störenden Eindrucks loszuwerden, sah auf einen an der Wand hängenden Kupferstich in großem Format, worauf neben den Wappenschildern des Havelberger Domkapitels, zu welchem sein Vater gehörte, die zwei bärtigen Schutzheiligen desselben abgebildet waren.

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