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v. Hug-Hellmuth (1913). III. Claire Henrika Weber: »Liddy«. Imago, 2(5):521-523.

(1913). Imago, 2(5):521-523

III. Claire Henrika Weber: »Liddy«

v. Hug-Hellmuth

Fast scheint es, als wären der Autorin die Erkenntnisse der Freudsehen Lehre über das erotische Verhältnis des Kindes zu seinen Eltern nicht fremd. Oder hat sie mit intuitivem Dichterblick in die Seele des werdenden Weibes gespäht, die unbewußte Sehnsucht und die Kämpfe geschaut, welche die Zeit der Reife zu einer Epoche wollüstig schauernder Geheimnisse und Schmerzen stempelt?

Mit wenigen Worten läßt sich die Handlung skizzieren: Die zwölfjährige Liddy, ein süßes Gemisch von kindlicher Ungeberdigkeit und keimendem Weibtum, wird infolge eines Unfalles der Kinderfrau ihres kleinen Schwesterchens von der Mutter für eine Nacht aus der Kinderstube verbannt und soll in Mutters Bett ins elterliche Schlafzimmer übersiedeln. Mama will bei der kleinen Vierjährigen schlafen, damit die Nachtruhe der alten Gine nach dem erlittenen Schrecken nicht gestört werde. Also ein Vorkommnis, das in seiner Schlichtheit sich in tausend Familien ereignet hat und sich wiederholen wird, solange es Kinderstuben gibt. Aber wie feinfühlig weiß die Autorin den unbewußten und halbbewußten Gefühlen und Regungen der erwachenden Weibesseele der Zwölfjährigen nachzugehen!

Das Zögern, mit dem Liddy die mütterliche Anordnung aufnimmt, die Vorwände, die sie umstoßen sollen, sind wohl ihr selbst in ihren wahren Motiven dunkel, nicht aber der wissenden Frau und Mutter.

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