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Weiss, K. (1913). Von Reim und Refrain: Ein Beitrag zur Psychogenese dichterischer Ausdrucksmittel. Imago, 2(6):552-572.

(1913). Imago, 2(6):552-572

Von Reim und Refrain: Ein Beitrag zur Psychogenese dichterischer Ausdrucksmittel

Karl Weiss

Die vorliegende Arbeit setzt sich das Ziel, zwei spezielle Künsteformen, den Reim und den Refrain, auf ihre Abhängigekeit vom Unbewußten hin zu untersuchen, mit anderen Worten, die psychischen Bedingungen ihrer Entstehung und Verwendung aufzudecken. Indem sie mit der Arbeitsmethode der Psychoanalyse an diese Aufgabe herantritt, will sie nichts anderes sein, als der Versuch, psychoanalytische Einsichten und Erkenntnisse auf ein Teilgebiet der dichterischen Darstellung anzuwenden, ein Versuch, der auf anderen Gebieten der Geisteswissenschaften oft und erfolgreich unternommen worden ist. Insbesondere soll betont werden, daß diese Untersuchung nicht vom Standpunkt des Sprachforschers gewertet werden will. Wo sich die Notwendigkeit ergab, auf die Entwicklungsgeschichte der Sprache hinzuweisen, da geschah es in Kürze und durch Anführung von Tatsachen, die allgemein bekannt sind; und auch die Auswahl des Materials, aus dem unsere Folgerungen entwickelt werden, geschah lediglich vom Standpunkte des Psychologen aus, der die Überzeugung hat, daß die Gesetze des psychischen Geschehens Ewigkeitswert haben.

Die Anregung zur Behandlung dieses Themas gab uns ein Kinderreim, dessen Analyse im folgenden gegeben werden soll.

Die kleine Ruth produzierte ihn, damals dreieinhalbjährig, am Nikolotage 1911, zwei Monate nach der Geburt ihres Bruders. Er lautet so: »Der Stefan wird was Schönes kriegen —ich glaube aber auch die Rut' — weil er soviel schreien tut.

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