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Reik, T. (1913). Vom Judentum. Imago, 2(6):597-602.

(1913). Imago, 2(6):597-602

Vom Judentum

Review by:
Theodor Reik

Das vorliegende Sammelbuch kann zu den bedeutsamsten Erscheinungen in der neueren Literatur über das Judenproblem gerechnet werden. Es erhält seine Bedeutung nicht nur dadurch, daß jüdische Schriftsteiler und Gelehrte von Ruf darin ihre Ansicht über das seltsame Los ihres Volkes niedergelegt haben, sondern auch durch den Umstand, daß sämtliche Beiträge so verschiedener, starker Persönlichkeiten eine ähnliche Auffassung zeigen. Ohne nachdrücklich ausgesprochen zu werden, scheint ein Wort Moritz Heimanns dem Buche als Motto voranzugehen: »Was ein auf die einsamste, unzugänglichste Insel verschlagener Jude noch als Judenfrage anerkennt, das einzig ist sie«. Wie es bei ähnlichen Aussprüchen zu geschehen pflegt, ist auch hier Irrtum und Wahrheit innig verbunden. Man kann verstehen, wie Hei mann zu seinem Ausspruch kam: er hörte überall von der Judenfrage als einer sozialen, politischen, religiösen und nationalen sprechen und erkannte, daß das rein Seelische als das Wesentliche der Frage überhaupt vernachlässigt werde; jene psychischen Determiniertheiten, die jeden Juden, auch dann noch, wenn er sich vom Judentum lossagen will, in Liebe und Haß mit seiner Nation verbinden.

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