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Silberer, H. (1914). Der Homunculus. Imago, 3(1):37-79.

(1914). Imago, 3(1):37-79

Der Homunculus

Herbert Silberer

Wagner 〈ängstlich〉:

Willkommen! zu dem Stern der Stunde.

〈Leise〉:

Doch haltet Wort und Athem fest im Munde,

Ein herrlich Werk ist gleich zu Stand gebracht.

Mephistopheles 〈leiser〉:

Was gibt es denn?

Wagner 〈leiser〉:

Es wird ein Mensch gemacht.

Der Homunculus läßt sicherlich jeden an Goethes »Faust« denken. In einem Laboratorium 〈Faust, II. Teil, zweiter Akt, 2: »Laboratorium im Sinne des Mittelalters, weitläufige, unbehülfliche Apparate, zu phantastischen Zwecken«〉 bereitet da Wagner einen Menschen durch chemische Arbeit. Indem wir dieser Assoziation stattgeben, setzen wir den Homunculus gerade in seine richtige Umgebung. Denn die Alchemie war es, deren wunderbaren Künsten man einst die artefizielle Herstellung eines Menschleins zutraute. Einer Studie über den Homunkel müßte eigentlich eine solche über die Alchemie vorangehen, und zwar müßte sie angesichts der ebenso schwer zugänglichen als weit verzweigten Gedankenwelt dieser ehrwürdigen Kunst recht weit ausgreifen. Statt mich aber hier derartig zu verbreiten, verweise ich den Leser einfach auf mein soeben erschienenes Buch »Probleme der Mystik und ihrer Symbolik«, worin gerade die Alchemie eine ausgiebige Behandlung erfährt.

So kann ich mich denn mit wenigen Hinweisen begnügen. In den »Problemen« wird gezeigt, daß die alchemistische Symbolik durchsetzt ist mit Zeugungsgedanken.

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