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Schroeder, T. (1914). Der sexuelle Anteil an der Theologie der Mormonen. Imago, 3(2):197-204.

(1914). Imago, 3(2):197-204

Der sexuelle Anteil an der Theologie der Mormonen

Theodore Schroeder

In dieser Abhandlung beabsichtige ich, einige von den das Mormonentum betreffenden Tatsachen wiederzugeben, die mich zu einer erotogenetischen Betrachtungsweise der Religion geführt haben. Ich schicke zunächst eine skizzenhafte Information über den Charakter der Auferstehungsbewegung voraus, im Verlauf welcher sich die mormonische Theologie entwickelte, hierauf werde ich von dieser selbst einen Abriß geben und endlich ihre Beziehung zur erotogenetischen Theorie aufzeigen.

Die Auferstehungsbewegung in Kirtland

Das streng eroterische Mormonentum ist herausgewachsen aus dem Brauch und der Übung der Polygamie und mit dieser eng verflochten. Die Mormonenreligion entstand im Jahre 1813 in oder bei Kirtland 〈Ohio〉, wo innerhalb der Kirche eine ungewöhnliche religiöse Erregung die Gemüter ergriffen hatte. Diese Auferstehungsbewegung war hauptsächlich das Werk von Sidney Rigdon, einem in diesen Dingen erfahrenen und außerordentlich enthusiastischen Manne, der einer der Gründer der »Christian« oder »Campbellite« Kirche gewesen war und zur Zeit seiner Konversion zum Mormonentum als einer von dessen populärsten Predigern galt. Seine Art, den allgemeinen Enthusiasmus zu schüren, war die von den berufsmäßigen Auferstehungsmännern 〈revivalist〉 gewöhnlich angewandte.

Zurzeit als die Mormonen im Begriffe waren, an den heiligen Sakramenten teilzunehmen, schlossen sie Fenster und Türen und führten Szenen auf, welche dem Benehmen von Wahnsinnigen glichen.

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