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Sperber, A. (1914). Von Dantes unbewußtem Seelenleben: Erinnerungen und Eindrücke aus seiner Kinderzeit. Imago, 3(3):205-249.

(1914). Imago, 3(3):205-249

Von Dantes unbewußtem Seelenleben: Erinnerungen und Eindrücke aus seiner Kinderzeit

Alice Sperber

In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch gemacht, die von Freud gefundene und ausgebildete psychoanalytische Methode für die literarhistorische Forschung zu verwerten, um in einem Fall, wo die Dokumente versagen und die Zeitgenossen schweigen, Eindrücke und Gedanken eines Dichters ans Licht zu ziehen, die bisher teils unbekannt waren, teils wenig beachtet wurden.

Meine Argumente werden vielleicht das Befremden mancher Fachgelehrten erregen, was anfangs meist der Fall ist, wenn die Psychoanalyse in ein Wissensgebiet einzudringen sucht, das ihr bisher ferngestanden. Dazu kommt, daß ich innerhalb des Rahmens, in dem diese Arbeit erscheint, die Grundbegriffe der jungen Wissenschaft im allgemeinen als bekannt voraussetzen muß, obwohl sie den meisten Literarhistorikern noch unbekannt sein dürften. Ich möchte aber alle Skeptiker darauf aufmerksam machen, daß es vielleicht schade wäre, eine neue Forschungsmethode kurzweg abzulehnen, ohne sich eingehend mit der Wissenschaft vertraut gemacht zu haben, auf der sie beruht.

Bevor ich auf mein Thema eingehe, möchte ich noch betonen, daß meine Ausführungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, denn das, was hier vorgebracht wird, ist bei weitem nicht alles, was die Psychoanalyse über Dante und seine Werke zu sagen hätte, ferner, daß die hier vorgebrachten psychoanalytischen Erklärungen keineswegs andere Erklärungsversuche ausschließen müssen, die bereits zum Gemeingut der Danteforschung gehören, sondern in vielen Fällen als Ergänzungen aufzufassen sind.

Ich

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