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Mac Curdy, J.T. (1914). Die Allmacht der Gedanken und die Mutterleibs-phantasie in den Mythen von Hephästos und einem Roman von Bulwer Lytton. Imago, 3(4):382-400.

(1914). Imago, 3(4):382-400

Die Allmacht der Gedanken und die Mutterleibs-phantasie in den Mythen von Hephästos und einem Roman von Bulwer Lytton

John T. Mac Curdy

Freud hat vielleicht keinen wichtigeren Einzelgrundsatz als Resultat seiner psychoanalytischen Durchforschung der Psychoneurosen und Psychosen ausgesprochen, als den, daß in unserem Innern zwei Gegner ununterbrochen miteinander ringen, die er »Lust-« und »Realitätsprinzip« genannt hat. Die strengen Anforderungen der Umwelt versagen uns die Erfüllung vieler, ja vielleicht der meisten unserer tiefsten Wünsche, ohne doch imstande zu sein, sie völlig zu vernichten. Das unerfüllt gebliebene Begehren drängt unausgesetzt nach Äußerung, die ihm wegen seiner antisozialen oder unmoralischen Tendenz verwehrt werden muß. Doch gibt es zweierlei Möglichkeiten, eine indirekte Befriedigung zu erlangen: Der Wunsch kann eine symbolische Erfüllung finden, wie zum Beispiel, wenn ein Schoßhund oder irgendein Steckenpferd all die Liebe empfängt, die sonst in der Brust eines kinderlosen Weibes aufgehäuft bleiben müßte; das Begehren kann aber auch in einer Phantasie gestillt werden, wenn die Einbildungskraft die verbotenen Genüsse in dramatisierter Form vorzaubert. Die durch den ersten dieser beiden Auswege erreichbare Befriedigung steht im Verhältnis zu dem Grade, in welchem der Affekt von seinem ursprünglichen Gegenstand auf das Symbol übertragen werden konnte, das heißt, sie wird um so ausreichender, je mehr Gleichwertiges der Ersatz zu bieten vermag;im anderen Falle hängt sie von der Lebendigkeit ab, mit der das Begehren in der Phantasie dargestellt erscheint.

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