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Sperber, H. (1914). TH. W. DANZEL, Die Anfänge der Schrift 〈Beiträge zur Kultur- und Universalgeschichte, herausgegeben von Karl Lamprecht, 21. Heft〉. Leipzig 1912, Voigtländer. Imago, 3(6):536-537.

(1914). Imago, 3(6):536-537

Besprechungen: Bücher

TH. W. DANZEL, Die Anfänge der Schrift 〈Beiträge zur Kultur- und Universalgeschichte, herausgegeben von Karl Lamprecht, 21. Heft〉. Leipzig 1912, Voigtländer

Review by:
Hans Sperber

Danzels Werk vereinigt eine Reihe hervorragender Eigenschaften, deren jede schon an und für sich ausreichen würde, um ihm eine ehrenvolle Stellung in der wissenschaftlichen Literatur zu sichern: es enthält eine Fülle wertvollen Materials, es erfaßt sein Problem mit sicherem Griff und bringt es seiner endgiltigen Lösung um ein gutes Stück näher, und es arbeitet künftigen Forschungen vor, indem es seine Resultate in einer, bis in die äußere Anordnung des Druckes hinein, klaren und übersichtlichen Form darbietet. Wenn man das Buch trotz dieser Verdienste mit der Überzeugung aus der Hand legt, daß noch unendlich viel zu tun ist, ehe das Problem der Schrift als definitiv erledigt gelten darf, so ist dies gleichfalls eher ein Vorzug als ein Fehler/es beweist, daß der Verfasser nicht zu denjenigen Autoritäten gehört, die es lieben, ihren Arbeiten den Charakter eines »Roma locuta est« zu geben, indem sie über die Lücken des Materials und der Beweisführung geschickt hinwegzugleiten verstehen.

Als das wichtigste Resultat von Danzels Arbeit darf die nun wohl ein für allemal feststehende Erkenntnis bezeichnet werden, daß die »spielmäßigen Zeichnungen«, welche die Grundlage der Schrift bilden, in letzter Linie auf Lebensäußerungen affektischer Natur zurückgehen, auf »motorische Entladungen von Gefühlsspannungen«, die ursprünglich ganz spontan stattfinden, allmählich aber unter teilweiser Einbuße ihres Affektgehalts in den Dienst von Zweckvorstellungen treten, indem man sie zur Mitteilung an andere 〈oder als Gedächtnisstütze〉 verwenden lernt.

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