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Róheim (1922). HEINZ WERNER: Die Ursprünge der Metapher. 〈Arbeiten zur Entwicklungspsychologie. Herausgegeben von Felix Krueger, Heft 3. Veröffentlichung des Forschungsinstituts für Psychologie zu Leipzig, Nr. 4.〉 1919. VIII. 238.. Imago, 8(1):94-96.

(1922). Imago, 8(1):94-96

Bücher

HEINZ WERNER: Die Ursprünge der Metapher. 〈Arbeiten zur Entwicklungspsychologie. Herausgegeben von Felix Krueger, Heft 3. Veröffentlichung des Forschungsinstituts für Psychologie zu Leipzig, Nr. 4.〉 1919. VIII. 238.

Review by:
Róheim

Im Sinne Werners ist die Metapher ein bewußter Ersatz für einen anderen Gegenstand, d. h. wir könnten, wenn das nicht laut psychoanalytischer Auffassung eine contradictio in adiecto wäre, von einem bewußten Symbol reden 〈S. 4〉. Die Untersuchung geht von der motorischen, d. h. vorpsychischen »Geistesstufe« aus, für die natürlich die Bedingung des Bewußtseins für metaphorische, d. h. substituierte Bildungen noch nicht gefordert wird. Die zweite Geistesstufe in der aufsteigenden Reihe wäre die »emotionale«, in der die Metapherbildung in Ausdrücken wie: »die Gedärme sehnen sich« 〈Arunta〉 nach etwas, oder »die Stirne beißt mich« 〈«Sich schämen«: Neu Guinea〉 vertreten sein soll. Sogleich setzt aber der Verfasser sehr treffend hinzu, daß wir es noch immer nicht mit der echten Metapher zu tun haben, da auch diese Bildungen nicht bewußte Ersatzvorstellungen sind, Gefühle sind 〈im Kruegerschen Sinne〉 »Komplexqualitäten« und werden daher durch Hervorhebung von Organempfindungen, die Teilerscheinungen des Komplexes sind, zum Ausdruck gebracht. Wir setzen hinzu, daß wir es hier mit einer ähnlichen, aber nicht so weit gehenden Konversion zu tun haben wie in der Hysterie und daß diese Konversion vom Psychischen ins Physische wahrscheinlich der rückläufige Weg ist, auf dem in umgekehrter Reihenfolge einst das Psychische entstand.

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