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Bernfeld, S. (1922). Bemerkungen über »Sublimierung«. Imago, 8(3):333-344.

(1922). Imago, 8(3):333-344

Bemerkungen über »Sublimierung«

Siegfried Bernfeld

Der Begriff oder auch nur der Terminus »Sublimierung« gehört zu jenen, die von der Psychoanalyse geschaffen, in den Sprachgebrauch der Psychologie eingegangen sind. Zugleich fehlt es aber in der Psychoanalyse selbst an befriedigender Beschreibung und Einordnung der Tatsache Sublimierung. Dies hat seinen guten Grund in den historischen und materialen Bedingtheiten der Psychoanalyse. Und es soll auch nicht behauptet werden, daß das Studium der Sublimierung besonders weittragende Erkenntnisse und Ausblicke verspricht; vielmehr scheint ihm durch die Natur der normalen psychischen Prozesse eine recht bescheidene Rolle angewiesen zu sein. Trotzdem lohnt es vielleicht aus systematischen Gründen einmal zusammenzutragen, was sich heute über das Thema aussagen oder vermuten läßt. Denn die angewandte Psychoanalyse, insbesondere die psychoanalytische Kinderpsychologie hat ein beträchtliches Interesse an einer scharfen Klärung des Begriffes der Sublimierung.

Welche Auskunft vermag uns die Psychoanalyse gegenwärtig zu geben? Sublimierung ist eines jener Schicksale, die der Sexualtrieb bei äußerer oder innerer Versagung seines Zieles erfahren muß. Und zwar vollzieht sich dieses spezifische Schicksal an der Objektlibido; es »besteht darin, daß sich der Trieb auf ein anderes, von der sexuellen Befriedigung entferntes Ziel wirft; der Akzent liegt dabei auf der Ablenkung vom Sexuellen«.

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