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Müller-Braunschweig, C. (1925). Dr. IMRE HERMANN: Psychoanalyse und Logik. Imago-Bücher VII.. Imago, 11(1-2):178-181.

(1925). Imago, 11(1-2):178-181

KRITIKEN UND REFERATE

Dr. IMRE HERMANN: Psychoanalyse und Logik. Imago-Bücher VII.

Review by:
C. Müller-Braunschweig

Der Verfasser will mit der Arbeit nicht — wie Kehrer in Nr. 35 der „Klinischen Wochenschrift“ vom 26. August 1924 mit gründlichem Mißverstehen meint — eine „logische Grundlegung“ der Psychoanalyse geben, sondern einmal das „logische“ Denken zum psychoanalytischen Gegenstand nehmen, ein andermal die Frage beantworten, ob und wie weit man eine psychoanalytisch orientierte „Logik“ aufbauen kann. Wann z. B. etwas das Merkmal der Evidenz an sich trägt, kann psychoanalytisch gefragt und beantwortet werden. Das logische Denken gehört als „normative und kritische“ Tätigkeit zu den Funktionen der Zensur und des Ideal-Ichs, „deren Untersuchung ins Arbeitsfeld der Psychoanalyse fällt“. „Es gibt Kranke, bei denen wir einen sie charakterisierenden Denkmechanismus gewahr werden, welcher sie zu Denkleistungen zwingt, die nur infolge dieser Mechanismen entstehen und als richtig bewertet werden.“ „Vom Standpunkt des Kranken haben wir ein evidentes, richtiges Denken vor uns.“ Man kann daher von einer „individuellen Logik“ sprechen. Nicht nur das Denken des Normalen, sondern auch das Denken eines solchen Kranken ist normativ und allgemein. Es hat eine „intra-individuelle“ Allgemeinheit, weil es in seinen Denkleistungen sich eine allgemeinere Verbreitung verschaffte, aber auch eine „inter-individuelle“, „weil es keinen isolierten Fall darstellt“.

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