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Teller, F. (1925). Libidotheorie und Artumwandlung. Imago, 11(3):335-345.
   

(1925). Imago, 11(3):335-345

Libidotheorie und Artumwandlung

Frida Teller

Es eröffnet sich hier ein Ausblick auf eine tiefere Phalanx von biologischen, vielleicht auch historischen Problemen, denen wir uns noch nicht auf Kampfesweite angenähert haben.“

(Freud, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie.)

Die moderne Anthropologie faßt die verschiedenen Formen der jetzt lebenden Menschen zu einer einheitlich entstandenen Menschenart zusammen, die die Linneesche Bezeichnung Homo sapiens erhalten hat. Man kann dieselbe auch als die rezente Menschenform bezeichnen. Daß diese einheitliche Menschenart in wohlcharakterisierte, aber vielfach durch Übergänge miteinander verbundene Bassen zerfällt, ist bekannt. Die Abgliederung dieser Bassen vom gemeinsamen Stammbaum des Menschengeschlechts reicht weit über die ersten Anfänge historischer Überlieferung zurück, wie die bildlichen Darstellungen der alten Ägypter zweifellos erwiesen haben. Aber auch die anatomischen Merkmale dieser ältesten historischen Menschen, die in körperlichen Resten und in bildlichen Darstellungen erhalten sind, lehren, daß die Menschen der ältesten geschichtlichen Vergangenheit nicht wesentlich anders gestaltet waren als wir.

Ganz dieselben Resultate ergibt eine Untersuchung der körperlichen Merkmale des Menschen aus den nächsten prähistorischen Perioden.

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