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Lowtzky, F. (1926). Eine okkultistische Bestätigung der Psychoanalyse. Imago, 12(1):70-87.

(1926). Imago, 12(1):70-87

Eine okkultistische Bestätigung der Psychoanalyse

F. Lowtzky

Die Theorie Freuds vom unbewußten psychischen Sinn neurotischer Symptome findet eine bemerkenswerte Bestätigung in den von E. Magnin in Paris veröffentlichten Fällen der Frau H., der Frau G. und der Frau M.

Frau H. litt an einer schweren Zwangsneurose. Sieben Jahre hindurch hatte sie sich ohne Erfolg von den hervorragendsten Ärzten behandeln lassen; sie wurde Herrn Magnin von ihrem Nervenarzt zur psychoanalytischen Be handlung empfohlen. Dieser nahm aber keine Psychoanalyse vor, da sich — ihm selber unerwartet — die Möglichkeit bot, mit Hilfe eines Mediums in das unbewußte Erleben der Patientin vorzudringen, ihr die eigentliche Bedeutung der pathologischen Symptome ihrer Krankheit zu erklären und sie im Verlauf einer Sitzung vollständig zu heilen.

Das Vorhandensein telepathischer Fähigkeiten bei einigen Somnambulen wird von niemand, der sich mit dieser Frage befaßt hat, bezweifelt. Darum ist es auch nicht erstaunlich, daß es Magnins „Hellseherin“ gelang, in die geheimsten, ihr selber unbekannten Tiefen der Seele der Patientin einzudringen.

Das Verfahren, Nervenkrankheiten durch ein Medium zu heilen, ist längst bekannt. Bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wurde dieses Heilverfahren von Dr. Despine, der weit über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus den Ruf eines erfahrenen Arztes hatte, auf das wärmste empfohlen. Die Heilung von Nervenerkrankungen durch mediumistische Einflüsse ist natürlich zu unsicher, als daß sie als methodisches Heilverfahren in Betracht käme, da Somnambule, die über telepathische Fähigkeiten verfügen, eine Seltenheit sind, noch seltener aber in der erforderlichen Stimmung sind, ihre seltene Begabung auch anzuwenden.

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