Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To bookmark an article…

PEP-Web Tip of the Day

Want to save an article in your browser’s Bookmarks for quick access? Press Ctrl + D and a dialogue box will open asking how you want to save it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hermann (1926). FRIEDRICH KAINZ: Das Steigerungsphänomen als künstlerisches Gestaltungsprinzip. Eine literarpsychologische Untersuchung. Beiheft 33 der Zeitschr. f. angew. Psychol. Leipzig 1924. Joh. Ambr. Barth.. Imago, 12(1):108-109.

(1926). Imago, 12(1):108-109

FRIEDRICH KAINZ: Das Steigerungsphänomen als künstlerisches Gestaltungsprinzip. Eine literarpsychologische Untersuchung. Beiheft 33 der Zeitschr. f. angew. Psychol. Leipzig 1924. Joh. Ambr. Barth.

Review by:
Hermann

Das Steigerungsphänomen sei ein seelisches, meistens schon aus dem „Unterbewußten“ triebhaft wirkendes, allgemeines, nicht nur in den Kunstwerken, sondern in jeder Phantasietätigkeit, ja sogar in der schlichten Wahrnehmung und Erinnerung aufzeigbares formales Urprinzip. Unter dieses Phänomen soll „jede während eines geistigen Produktionsvorganges sich vollziehende Umänderung, die bewußt oder unbewußt teleologisch orientiert, eine Erhöhung, eine Intensivierimg der erstrebten Wirkung zum Ziele hat“, eingereiht werden. Die psychologischen Wurzeln der Steigerung seien: Das Bedürfnis nach erhöhter Abreaktionsmöglichkeit, das Bedürfnis und die Freude an der geistigen Produktion, der elementare Trieb nach Expansion, nach Neuem, Bedeutungsvollem, nach Wunschwahrheit, endlich das Verlangen nach Wirkung. Jeder Mensch soll diese Bedürfnisse in sich tragen und dem Lustkorrelate gemäß nach ihrer Befriedigung streben, doch sei beim Künstler dieses Streben in höherem Maße vorhanden. Ein reiches Material aus der Literaturgeschichte und Kunstgeschichte verfolgt diese Behauptungen ins Einzelne.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.