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Hitschmann (1926). JOSEF PETER: Erscheinungen der Toten. (Die okkulte Welt. Nr. 41/42.) Pfullingen. Johannes Baum Verlag.. Imago, 12(1):109-110.

(1926). Imago, 12(1):109-110

JOSEF PETER: Erscheinungen der Toten. (Die okkulte Welt. Nr. 41/42.) Pfullingen. Johannes Baum Verlag.

Review by:
Hitschmann

Angeblich sind neben legendären auch Fälle von Erscheinungen Verstorbener bekannt, welche auf einwandfrei gut beobachteten Tatsachen beruhen. Die englische Gesellschaft für psychische Forschung hat in dem sogenannten „Census“ eine große Anzahl solcher Fälle nach eingehender Untersuchung als bewiesen festgestellt, Einwandfreie Fälle — wo also subjektive Halluzination auszuschließen ist — haben folgende Bedingungen zu erfüllen: 1) Die Erscheinung eines dem Perzipienten bekannt gewesenen Toten weist Kennzeichen auf (z. B. Narben, besondere Kleidung usw.), welche der Erschienene ohne Kenntnis des Perzipienten im Leben besessen hat. 2) Der Erschienene ist eine dem Perzipienten unbekannte Person, kann aber durch seine Beschreibung genau identifiziert werden. 3) Die Erscheinung gibt eine richtige Nachricht, oder berichtet eine Tatsache, welche dem Perzipienten unbekannt ist. 4) Das Phantom wird photographiert. 5) Mehrere Zeugen sind gleichzeitig von der Manifestation betroffen. 6) Tiere und Menschen haben die Erscheinung zusammen (kollektiv) gesehen.

Nach Aufzählung einer Reihe von Fällen von solchen Erscheinungen eben oder längere Zeit Verstorbener, von Geisterspuk in Gebäuden u. dgl. wird zur Erklärung die Telepathie herangezogen. Auch sind die Ansichten der auf diesem Gebiete führenden Forscher der Neuzeit angeführt, von F. W. H. Myers, James Hyslop und Oliver Lodge.

Mag sich der Psychoanalytiker gegenüber der Tatsächlichkeit der Telepathie auch objektiv zuwartend verhalten, so wird er doch in Fällen der angeblichen Erscheinung eines Toten den Wahrnehmer analysieren, sein psychisches Verhältnis zum Toten kennen wollen.

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