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Pfister, O. (1926). Die menschlichen Einigungsbestrebungen im Lichte der Psychoanalyse (Von Kant zu Freud). Imago, 12(2-3):126-135.

(1926). Imago, 12(2-3):126-135

Die menschlichen Einigungsbestrebungen im Lichte der Psychoanalyse (Von Kant zu Freud)

Oskar Pfister

I

Der Zeitgeschichtliche Ausgangspunkt

Noch niemals in der Weltgeschichte kam der Wille zur Einigung in der politisch, sozial und religiös jämmerlich zerrissenen Menschheit so wuchtig zum Ausdruck, wie in der Gegenwart. Die durch den Weltkrieg mißhandelten Völker wollen sich nicht einfach sammeln, wie eine zersprengte Herde oder Flotte, sondern suchen neue Bande ersprießlicher Gemeinschaft, neue Grundlagen des Völkerrechtes und vor allem der Völkergerechtigkeit. Die historisch gewordenen organischen Zusammenhänge sollen von ihren Widersprüchen und Rückständigkeiten gereinigt und durch eine planmäßige Organisation des Menschheitslebens ausgebaut werden. Voran gingen (noch vor dem Weltkrieg) die protestantischen Kirchen, die mit der katholischen Christenheit zusammen eine religiös-ethische Grundlage dieser Menschheitseinigung schaffen wollten. Die große Kirchenkonferenz von Stockholm im Sommer 1925 vertrat, da Rom seine Beteiligung ablehnte, mit den Abgeordneten von über dreihundert Millionen Griechisch-Orthodoxen und Protestanten den weitaus größeren Teil der Christenheit. Die politischen Einigungsbestrebungen kristallisierten sich im Völkerbund und im Ständigen Internationalen Gerichtshof.

Das Ideal einer höheren menschlichen Gemeinschaft leuchtet seit Jahrtausenden über unserem Geschlechte, aber nur als lieblicher Sternenglanz.

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