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Simonson, E. (1926). Über die Anwendbarkeit der Energielehre in der Psychologie. Imago, 12(2-3):184-195.

(1926). Imago, 12(2-3):184-195

Über die Anwendbarkeit der Energielehre in der Psychologie

Emil Simonson

Die Schwierigkeit beginnt bereits bei der Begriffsbestimmung. Ist Energie etwas Reales? Philosophen und philosophisch sich betätigende Biologen haben es bestritten. Fritz Mauthner (1) setzt die Energie dem Kausalitätsbegriff Kants gleich, der im Gegensatz zu dem von Hume nicht bloß die Ursache, sondern die beiden korrelativen Begriffe Ursache und Wirkung umfaßt. Das ist im Grunde dasselbe, worüber vor zwanzig Jahren der russische Physiker Chwolson in seiner Schrift „Hegel, Haeckel, Kossuth und das zwölfte Gebot“ (2) so scharf geurteilt hat, wenn nämlich der Philosoph Kossuth sagt: „Das Gesetz von der Erhaltung der Energie ist nichts weiter, als der Satz: ‚Die Ursache ist gleich der Wirkung.‘“ Ähnlich deduziert Spengler (3). Verworn (4) stellt die Realität vom Standpunkt seines Psychomonismus in Abrede. Dagegen gelangt der holländische Philosoph Heymans (5) in Groningen, auf dessen Versuch über die Anwendbarkeit des Energiebegriffes in der Psychologie wir später noch eingehen müssen, als Vertreter des psychischen Monismus zu einem nicht so eindeutigen Ergebnis. Für Eduard von Hartmann (6) ist die Energie in genau demselben Sinne wie die Materie eine objektiv-reale Erscheinung. Ludwig Stein (7) endlich vertritt einen unvermeidbaren Agnostizismus: „Der psychologische Zirkel ist unentrinnbar. Der Prozeß menschlicher Verdoppelung ist unaufhebbar. Wir müssen unsere Eigenschaften in das All hineindeuten. Ein gröberer oder feinerer Anthropomorphismus ist das seelische Fatum des Menschengeschlechtes.

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