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Muller, F.P. (1926). Gef√ľhlstheoretisches auf psychoanalytischer Grundlage. Imago, 12(2-3):263-267.

(1926). Imago, 12(2-3):263-267

Gefühlstheoretisches auf psychoanalytischer Grundlage

F. P. Muller

Die Psychoanalyse stellt den Gefühlstheoretiker vor eine schwierige Frage, die nach dem Verhältnis zwischen Trieb und Gefühl. Sie hat uns gelehrt, das Seelenleben auf Triebe zurückzuführen, hat uns aber auch gezeigt, daß es unter der Herrschaft des Lustprinzips steht. Man strebt nach etwas, weil es einem Trieb entspricht, und man strebt nach Lust; wenn jedoch die Befriedigung eines Triebes von Lust begleitet ist, darf man noch nicht sagen, man erstrebe diese Befriedigung, weil sie lustvoll ist. Sonst hätte man, wenn die Befriedigung eines Triebes unmöglich wäre, sich einfach nach einer anderen, wohl erreichbaren Lustquelle umzusehen. Wer Hunger hätte, aber kein Essen bekommen könnte, wäre vielleicht wohl im Stande, einen sexuellen Genuß zu erlangen oder schöne Musik zu machen. Vielleicht meint man, hier sei Lust unmöglich, weil das Unbefriedigtsein — der Hunger bleibt ja ungestillt — zu unlustvoll sei. Wir kommen auf diesen Einwurf noch zurück; wichtiger ist jedoch, daß eine Handlung das eine Mal lustvoll ist, das andere Mal nicht, daß die Lust vom Zustande des Organismus abhängt, davon namentlich, ob aus diesem Zustande ein Drang zur Handlung hervorgeht oder nicht, mit anderen Worten: ob ein Trieb erwacht ist oder nicht. Daraus könnte man schließen, daß allerdings das Lustprinzip das psychische Geschehen beherrscht, die Triebe jedoch die Lustmöglichkeiten jedesmal beschränken.

Tatsächlich gibt es zu allererst einen Streit zwischen Trieben.

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