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Stärcke, A. (1926). Über Tanzen, Schlagen, Küssen usw. (Der Anteil des Zerstörungsbedürfnisses an einigen Handlungen). Imago, 12(2-3):268-272.

(1926). Imago, 12(2-3):268-272

Über Tanzen, Schlagen, Küssen usw. (Der Anteil des Zerstörungsbedürfnisses an einigen Handlungen)

A. Stärcke

Die Psychoanalyse ist bekanntlich zu dem Ergebnis gelangt, daß unsere Bewegungen und Handlungen in erster Linie nicht den Zwecken dienen, die wir ihnen zuschreiben, sondern primär nur die Entladung einer unlustvollen Spannung bezwecken.

Diese Spannung wird durch Reize vermehrt; die Bewegung ist die Reaktion auf einen Reiz und zielt darauf hin, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.

Der Vorgang wäre auch so zu beschreiben: ein Reiz, uns von einem Sinnesorgane übermittelt, stört die ursprüngliche solipsistische Ruhe; er verursacht die Entfremdung von Teilen des Ichs, die dann durch einen eigentümlichen Vorgang, den der Projektion, eine Umwelt zusammensetzen. Zugleich verspüren wir eine Tendenz, von dieser Umwelt wieder Besitz zu ergreifen, das Ich zu rekonstruieren (Ich-Trieb).

In dem Vorgange — physiologisch der Reflex — ist der sensorische Teil, das Anfühlen und in höheren Entwicklungsstufen das Wahrnehmen einer Umwelt, gar nicht von dem motorischen Teile zu trennen, und wir dürfen ruhig voraussetzen, daß das Anfühlen oder Wahrnehmen der Umwelt die innerliche Empfindung der kleinsten Bewegungen („Phantasie“) ist, welche schon den Zweck haben, diese Umwelt wieder aufzuheben und ins Ich zurückzuführen. Nur verschwindend wird die Umwelt uns bewußt.

Wir

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