Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save a shortcut to an article to your desktop…

PEP-Web Tip of the Day

The way you save a shortcut to an article on your desktop depends on what internet browser (and device) you are using.

  • Safari
  • Chrome
  • Internet Explorer
  • Opera

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Kovács, V. (1926). Das Erbe des Fortunatus. Imago, 12(2-3):321-327.

(1926). Imago, 12(2-3):321-327

Das Erbe des Fortunatus

Vilma Kovács

Das Problem der vollwertigen Männlichkeit ist ein Hauptproblem der Neurose und wurde bereits in der psychoanalytischen Literatur von den verschiedensten Seiten beleuchtet. In einer ganzen Reihe von Fällen hatte ich Gelegenheit, eine bisher weniger beachtete Seite dieser Frage zu untersuchen, und zwar die psychologische Rolle des Skrotum bei der Entwicklung zur Genitalität. Diese Fälle gaben mir Gelegenheit, die mit dem Skrotum verbundenen unbewußten Phantasien aufzudecken, die wahrscheinlich auch im normalen Seelenleben eine Rolle spielen. Auf diese letztere Vermutung brachte mich das uralte Volksmärchen von Fortunatus und seinem Säckel, in welchem der ganze Skrotumkomplex in geradezu vollkommener Weise aufgearbeitet ist.

Fortunatus erhält von seinem Vater folgendes zum Erbe: einen Hut, mit dem man dort ist, wo man sein will, und einen Säckel, der nie versiegt. Er mahnt ihn, die zwei Dinge nicht voneinander zu trennen, da dies Unglück über ihn bringt. Fortunatus nimmt sein Erbe, geht zu Hofe, wo er mit großem Reichtum auffallen will, um damit die Prinzessin zu erobern. Die Prinzessin ist vom Glanze betört, doch liebt sie ihn nicht und will nur sein Geld. Sie belauscht ihn, woher sein Reichtum stammt, und schneidet ihm im Schlaf den Säckel ab. Fortunatus sieht sich in Armut, fliegt mit dem Hut auf eine Insel, wo Zauberfrüchte wachsen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.