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Klein, M. (1926). Die psychologischen Grundlagen der Frühanalyse. Imago, 12(2-3):365-376.

(1926). Imago, 12(2-3):365-376

Die psychologischen Grundlagen der Frühanalyse

Melanie Klein

Ich beabsichtige in den folgenden Ausführungen auf einige zwischen dem frühkindlichen Seelenleben und dem des Erwachsenen bestehende Unterschiede näher einzugehen. Sie machen eine der frühkindlichen Psyche angepaßte Technik nötig und es soll versucht werden, den Nachweis zu erbringen, daß eine von bestimmten hier näher zu besprechenden Gesichtspunkten ausgehende analytische Spieltechnik diese Aufgabe erfüllt.

Das Kind stellt, wie wir wissen, Beziehungen zur Außenwelt her, indem es Libido, die ursprünglich ausschließlich dem eigenen Ich gilt, den lustspendenden Objekten zuwendet. Sein Verhältnis zu diesen — und zwar sowohl zu den lebenden wie den leblosen — ist zunächst ein rein narzißtisches. Auf diesem Wege gewinnt aber auch das Kind seine Beziehungen zur Realität. Ich will dieses frühkindliche Verhältnis zur Realität mit einem Beispiel belegen.

Die dreiein viertel jährige Trude ging nach einer einzigen Analysenstunde mit ihrer Mutter auf Reisen. Ein halbes Jahr später wurde die Analyse fortgesetzt. Von allem inzwischen Erlebtem sprach sie erst nach längerer Zeit einmal anläßlich eines Traumes, den sie mir berichtete. Sie war mit ihrer Mutter wieder in Italien in dem ihr bekannten Restaurant. Die Kellnerin gab ihr keinen Himbeersaft, weil keiner mehr da war. Die Deutung ergab unter anderem den nicht verwundenen Schmerz des Kindes um die Entziehung der Mutterbrust und den Neid auf die kleine Schwester.

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