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Schmidt, W. (1926). Die Bedeutung des Brustsaugens und Fingerlutschens für die psychische Entwicklung des Kindes. Imago, 12(2-3):377-392.

(1926). Imago, 12(2-3):377-392

Die Bedeutung des Brustsaugens und Fingerlutschens für die psychische Entwicklung des Kindes

Wera Schmidt

Seit Professor Freud die infantile Sexualität und ihre Komponenten entdeckt hat, haben Abraham und andere Psychoanalytiker die Äußerungen der Oralerotik behandelt. Doch fehlte es an systematischen Beobachtungen darüber bei Kindern. Es lag nicht in meiner Absicht, in diesem Artikel die Entwicklung der Oralerotik vollständig darzustellen. Dieser Frage wird eine besondere Arbeit gewidmet sein. Hier lag mir vor allem daran, tatsächliches Material zu dieser Frage zu bringen. Ich wollte nur, auf Grund eigener Beobachtungen über die Entwicklung eines Knaben, zeigen, wie die allmähliche Differenzierung der Gefühlserscheinungen des Hungers und der Libido erfolgt, die zwar in ein und demselben äußeren Akt — dem Saugen — verknüpft sind, sich aber gänzlich verschieden beim Kinde äußern und es zu völlig verschiedenen Handlungen treiben. Ferner, hoffe ich, wird meine Arbeit zeigen, welche große Bedeutung das Saugen für die Verstandesentwicklung des Kindes hat und welche Möglichkeiten ihm durch das Saugen für die Verbindung mit der Realität eröffnet werden.

Zuerst mögen die wichtigsten Mitteilungen über das Kind folgen: Die Geburt erfolgte rechtzeitig und normal, keine Asphyxie, Gewicht 3600 Gramm. Am dritten Tage wurde es von einem guten Kinderarzt untersucht und für ein völlig gesundes, sehr kräftiges Kind befunden. Vater und Mutter sind völlig gesund, in beiden Familien sind keine schweren vererbten Erkrankungen vorhanden.

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