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PEP-Web Tip of the Day

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Deutsch, H. (1926). Okkulte Vorgänge während der Psychoanalyse. Imago, 12(2-3):418-433.

(1926). Imago, 12(2-3):418-433

Okkulte Vorgänge während der Psychoanalyse

Helene Deutsch

„Wenn das telepathische Phänomen aber nur eine Wahrnehmung des Unbewußten ist, dann liegt ja kein neues Problem vor. Die Anwendung der Gesetze des unbewußten Seelenlebens verstünde sich dann für die Telepathie von selbst.“

(Freud, Ges. Schriften, III, 304.)

Die moderne Wissenschaft bestreitet zwar nicht a priori die Tatsache der Existenz sogenannter „okkulter“ Phänomene, aber sie begegnet denselben mit berechtigter Skepsis und verlangt Beweise und Erklärungen.

Der Hang zum Okkulten ist eine der Erscheinungsformen jener ewigen Sehnsucht des Menschen, die Grenze zwischen Ich und Welt zu sprengen, seine eigenen Gefühlserlebnisse in eine Einheit mit der Außenwelt zu bringen. Dies soll auf doppeltem Wege erreicht werden: einerseits werden die seelischen Gewalten nach außen projiziert, um in der Außenwelt als „überirdische“ Kräfte zu erscheinen, anderseits wird durch die Beherrschung dieser überirdischen Mächte dem menschlichen Können selber ein mystisches, göttliches Vermögen zuerkannt.

So wird das Urgewaltige im Menschen, das außerhalb seines banalen Wissens und über seinem alltäglichen seelischen Vermögen Liegende geleugnet und als etwas überirdisch Göttliches bezeichnet. Dann wird es wiederum als das Übermenschliche im Menschen agnosziert. Durch Anerkennung überirdischer Kräfte in ihm selbst wird der Sterbliche auf Umwegen zu jener Gottheit, die er nach seinem Ebenbilde geschaffen hat.

Die

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