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PEP-Web Tip of the Day

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Wagner, H.L. (1926). Sind seelische Beeinflussungen wissenschaftlich erfaßbar und praktisch verwertbar?. Imago, 12(4):500-512.

(1926). Imago, 12(4):500-512

Sind seelische Beeinflussungen wissenschaftlich erfaßbar und praktisch verwertbar?

H. L. Wagner

Wenngleich diese Skizze nicht Methode und Ergebnis der Psychoanalyse auf ein anderes Gebiet anwendet, geschweige denn ein Stück eigentlicher psychoanalytischer Arbeit darstellt, unterbreiten wir sie gerne unseren Lesern, erwartet doch der Ver fasser gerade von der Psychoanalyse bestimmte Antworten, Forschung in der von ihmvor allem in ihrer praktischen Tragweite gekennzeichnetenRichtung. Also weniger eine psychoanalytische Mitteilung nach außen stellt dieser Aufsatz dar, als einen von außen gestellten Anspruch an die Psychoanalyse. Daß der Verfasser durch lange Jahre in höherem diplomatischen Dienst tätig war, mag hier erwähnt werden, weil es doch nicht nebensächlich erscheint, aus welchem Felde menschlicher Beziehungen und Beeinflussungen des Verfassers Interessen und Erfahrungen herkommen.

Die Redaktion.

So unersättlich der Wissensdrang des Menschen, so ausgedehnte Wissensgebiete er sich erobert hat, ein weites Feld ist von streng wissenschaftlicher Behandlung bisher fast unberührt geblieben, nämlich die Gesamtheit aller psychischen Relationen unter Menschen.

Daß normale Menschen unter gewissen Voraussetzungen auf bestimmte psychische Einwirkungen ziemlich sicher und regelmäßig in bestimmter Richtung reagieren, daß also für solche psychische Abläufe Gesetze bestehen und daß die Kenntnis dieser Gesetze auch gewisse Wirkungsmöglichkeiten eröffnet, das weiß jeder Denkende und Lebenserfahrene. Lehrer, Eltern und Führer aller Kategorien trachten bewährte Regeln solcher Art ihren Zwecken dienstbar zu machen. Ja, es besteht sogar, in zahlreichen Sprichwörtern roh formuliert, in sonstiger mündlicher Tradition und teilweise in literarischer Fassung überliefert, eine Art Kodex möglicher Nutzanwendungen solcher allgemein bekannter Erfahrungssätze. Die literarische Fassung findet sich einerseits in den Werken der Dichtkunst von den griechischen Dramatikern bis zu den modernen, psychologisch immer tiefer schürfenden Belletristen.

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