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Schilder (1926). HANS DRIESCH: Grundprobleme der Psychologie. Verlag Reinicke, Leipzig 1926.. Imago, 12(4):524-525.

(1926). Imago, 12(4):524-525

KRITIKEN UND REFERATE

HANS DRIESCH: Grundprobleme der Psychologie. Verlag Reinicke, Leipzig 1926.

Review by:
Schilder

Für Driesch sind die vier wesentlichsten Kennzeichen der normalen Psychologie 1) die Inaktivität des bewußten Ich, 2) Sinn und Bedeutung bereits unter den elementaren seelischen Gegenständen, 3) richtende Agenzien im Dienste der Ordnung, als wichtigste dynamische, unbewußte seelische Faktoren, 4) der Ursachverhalt: Ich habe bewußt Etwas als Ausgangspunkt von Allem. Aber Driesch steht auf dem Standpunkt, es gebe kein kontinuierliches psychisches Erleben: „Ich habe jetzt diesen Inhalt und dann jenen anderen, aber ich habe nichts zwischen diesen und jenen anderen, und was die Hauptsache ist, ich erlebe kein Tun, kein Machen zwischen ihnen in bewußter Form. Ein Geknatter elektrischer Funken würde ein besseres Bild für das sein, was die zeitliche Erbfolge der bewußten Erlebnisse wirklich ist, als jenes Wort von dem Strom.“ Er verlegt aber das Band der „diskreten Erlebnisse“ nicht in ein psychisch unbewußtes System, sondern in eine Seele, in welcher es ein stetiges Werden gebe. Seele ist aber für Driesch im Grunde ein außerpsychischer Begriff. Das große Reich der Erfahrung der Psychoanalyse in bezug auf das System Ubw und seiner Wirkungsweise verschließt sich ihm so fast vollkommen. Seine Einsicht in die dynamischen, unbewußten seelischen Faktoren ist demnach eine ungenügende. „Unterbewußtsein ist nicht dasselbe wie die unbewußte Seele mit ihrer ursprünglichen dynamischen Organisation; es ist ein Bruchstück dieser Organisation mit Bezug auf besondere Inhalte.

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