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Graber (1926). Prof. Dr. ROBERT GAUPP: Psychologie des Kindes. Aus der Sammlung „Natur und Geisteswelt“. Fünfte, vielfach veränderte Auflage. B. G. Teubner, Leipzig und Berlin 1925.. Imago, 12(4):527-528.

(1926). Imago, 12(4):527-528

Prof. Dr. ROBERT GAUPP: Psychologie des Kindes. Aus der Sammlung „Natur und Geisteswelt“. Fünfte, vielfach veränderte Auflage. B. G. Teubner, Leipzig und Berlin 1925.

Review by:
Graber

In der Neuauflage des bekannten und wertvollen Grundrisses der Kinderpsychologie werden, neben starker Anleimung an die personalistische Darstellung der frühen Kindheit von W. Stern, sowie an die Gestalt- und Strukturpsychologen Dilthey, Spranger, Koffka, Bühler, auch die psychoanalytischen Forschungsergebnisse als „wertvolle Anregung“ erwähnt. Zu den Methoden der kindespsychologischen Forschung äußert sich Gaupp: „Die Erfahrungen über Erinnerungstreue und Erinnerungstäuschungen ermahnen zur äußersten Vorsicht in der Verwertung der Kindheitserinnerungen, einer Vorsicht, an der es namentlich die Psychoanalytiker haben reichlich fehlen lassen. Ihr (?) wissenschaftlicher Wert ist nicht groß; allein es darf nicht übersehen werden, daß gerade manche besonders feinen und wertvollen Tatsachen des kindlichen Fühlens und Denkens nur auf diesem Wege der Kindheitserinnerungen gewonnen werden konnten.“

Verfasser wendet sich auch, allerdings nicht überzeugend, gegen die Theorie der infantilen Sexualität, insofern dieser eine allgemeine Anwendung eingeräumt wird. Er sagt: „Die Eifersucht ist natürlich (!) nicht eigentlich erotisch-sexueller Art, sondern entstammt dem naiven (!) Egoismus des kindlichen Seelenlebens, der die Zärtlichkeiten der Mutter für sich allein haben will und sich ebenso gegen die Geschwister oder andere Kinder richten kann wie gegen den Vater“ … „Die Tatsache, daß das kleine Kind bei seinen Liebesbezeigungen starke körperliche Lust empfindet, hat, zusammen mit der Überschätzung von Kindheitserinnerungen nervöser Menschen, in der psychoanalytischen Forschungsrichtung zu einer unberechtigten Ausdehnung des aus der Sexualforschung stammenden Libidobegriffes auf alle kindlichen Liebes- und Zärtlichkeitsempfindungen geführt … Seltene Ausnahmen früher kindlicher Erotik sollen jedoch nicht geleugnet werden.

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